Veröffentlicht am 16.11.2021 18:23

Ein Bewegungs-Parcours für alle Generationen

Eine Sportmöglichkeit an der frischen Luft, die für alle Altersgruppen offen steht: So könnte ein Bewegungs-Parcours aussehen. (Foto: Florian Schwab)
Eine Sportmöglichkeit an der frischen Luft, die für alle Altersgruppen offen steht: So könnte ein Bewegungs-Parcours aussehen. (Foto: Florian Schwab)
Eine Sportmöglichkeit an der frischen Luft, die für alle Altersgruppen offen steht: So könnte ein Bewegungs-Parcours aussehen. (Foto: Florian Schwab)

Sport an der frischen Luft, der eigenen Gesundheit etwas Gutes tun – und das generationenübergreifend: Der Rothenburger Gemeinschaftsbeirat regt an, einen Bewegungs-Parcours für Jung und Alt zu realisieren. Einstimmig hat das Gremium beschlossen, dafür 5000 Euro aus dem eigenen Budget zur Verfügung zu stellen.

Der Seniorenbeirat habe bereits Anfang des Jahres einen Versuch unternommen, einen solchen Fitness-Parcours anzuregen, berichtete stellvertretende Vorsitzende Irmgard Fischer.

Da damals aber ein Betrag fehlte, sei das nicht angenommen worden. Deshalb jetzt ein neuerlicher Versuch – aber dieses Mal mit dem Vorschlag, 5000 Euro aus dem Budget des Gemeinschaftsbeirates zu investieren.

Der Betrag soll für den Kauf entsprechender Geräte genutzt werden, wie Fischer erklärte. „Ich denke, wenn wir wieder Geld übrig haben, ist das nicht der letzte Zuschuss von uns.“ Vonseiten der Stadt erhofft sich der Gemeinschaftsbeirat, dass diese ein Grundstück zur Verfügung stellt und den Parcours aufbaut. Das Besondere an dem Fitness-Parcours neben der Tatsache, dass er für alle Generationen offen stehen soll und damit auch als Begegnungsstätte dienen könnte: Anders als beim klassischen Krafttraining im Fitness-Studio wird bei dem Parcours nur mit dem eigenen Körpergewicht trainiert.

Von Verwaltungsseite werde man den Antrag des Gemeinschaftsbeirates befürworten, sagte Oberbürgermeister Dr. Markus Naser (FRV). „Wir stehen dem Ganzen positiv gegenüber.“ Aber: Die Entscheidung, ob ein solcher Parcours tatsächlich gebaut wird, treffe der Stadtrat.

Das Hauptproblem werden aus seiner Sicht die Finanzen sein. Denn die Stadt müsste Geld dazugeben, um den Parcours zu realisieren. Mit Blick auf die angespannte Situation stellt sich die Frage, „wie viel wir uns im nächsten Haushaltsjahr leisten können“, betonte Dr. Naser.

Die Mitglieder des Gemeinschaftsbeirates zeigten sich kompromissbereit. Sollte der Komplett-Parcours im nächsten Jahr nicht hergestellt werden, dann sollte zumindest das Grundstück da sein, „und zumindest mit ein paar Geräten anfangen“, sagte Vorsitzende Uta Maria Rudolph. Zudem seien nach ihrem Wissen solche Bewegungs-Parcours förderfähig, ergänzte sie.

Florian Schwab

Dieser Artikel wurde zum ersten Mal in der Fränkischen Landeszeitung vom 16. November 2021 veröffentlicht.

north