Deutsche Schnellschach-Amateurmeisterschaft krönt Jubiläumsjahr des SK Dinkelsbühl | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.10.2025 20:22

Deutsche Schnellschach-Amateurmeisterschaft krönt Jubiläumsjahr des SK Dinkelsbühl

Ein beeindruckendes Bild bot sich in der Dinkelsbühler Schranne mit 250 Schachspielerinnen und Schachspielern bei den Deutschen Schnellschach-Amateurmeisterschaften. (Foto: Peter Tippl)
Ein beeindruckendes Bild bot sich in der Dinkelsbühler Schranne mit 250 Schachspielerinnen und Schachspielern bei den Deutschen Schnellschach-Amateurmeisterschaften. (Foto: Peter Tippl)
Ein beeindruckendes Bild bot sich in der Dinkelsbühler Schranne mit 250 Schachspielerinnen und Schachspielern bei den Deutschen Schnellschach-Amateurmeisterschaften. (Foto: Peter Tippl)

Der Schachklub (SK) Dinkelsbühl begeht in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Der Höhepunkt für den Verein anlässlich seines Jubiläums war die Austragung der Deutschen Schnellschach-Amateurmeisterschaft. Mit 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland bot sich ein beeindruckendes Bild in der Schranne.

Von der Organisation, Teamleistung und Ablaufgestaltung war auch Hauptschiedsrichter Frank Jäger (Leipzig) beeindruckt. „Ein absolut attraktiver Austragungsort für eine Deutsche Meisterschaft“, bescheinigte er. Für die Austragung in der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl bedankte sich auch Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer zu Beginn der Veranstaltung.

Das „Face to Face“ beim Schachspiel schaffe Kontakte, Respekt und Wertschätzung untereinander, und der gesellschaftliche Aspekt des Zusammenkommens und Miteinanders im gleichen Geiste sei gerade in der heutigen Zeit wertvoll, betonte der Rathauschef. Er dankte dem Schachklub unter Leitung von Franz Ramisch Dank für die Organisation und für die Ehre der Schirmherrschaft des Turniers.

Gespielt wurde nach Schweizer System in neun Runden. Sieben Wertungsgruppen (A bis G) nach nationaler Wertungszahl, bis 1200 und über 2100, wurden eingeteilt. Die Spielzeit war auf 15 Minuten plus zehn Sekunden pro Zug festgelegt. Die Schachspielerinnen und Schachspieler kamen aus Berlin bis vom Tegernsee, von Düsseldorf bis Leipzig. Aus der westmittelfränkischen Region waren Mitglieder von Schachklubs aus Leutershausen, Haundorf, Ansbach, Bad Windsheim, Wassertrüdingen und vom Gastgeber Dinkelsbühl vertreten.

Gute Ergebnisse der regionalen Vertreter

In der stärksten Spielgruppe A konnte Florian Ries (Dinkelsbühl) einen hervorragenden zehnten Platz belegen. In der Gruppe B holte Nicolai Hauf (Leutershausen) den siebten Platz und Vereinskamerad Michael Alf den elften Rang. In der Gruppe D belegte Rene Rieber (Ansbach) den vierten Platz, Herbert Gachstatter (Leutershausen) den fünften Rang und der erst 14-jährige Max Reuter (Wassertrüdingen) den zwölften Rang.

Luis Edelmayer und Maxim Cesarski (beide Ansbach) holten die ersten beiden Plätze in der Gruppe E und Christian Ries (Dinkelsbühl) den zehnten Platz. In der Gruppe G belegte Nicolas Jünemann (Dinkelsbühl) den sechsten Rang, Jonas Muck (Dinkelsbühl) den neunten Rang und Yiming Chang (Ansbach) den zehnten Rang. Die ersten Sieben erhielten Pokale bei der Siegerehrung. Bei dieser bedankte sich der Präsident des Bayerischen Schachbundes, Ingo Thorn aus Coburg, bei Sandra Schmidt (Dühren/Nordrhein-Westfalen) und Franz Ramisch, seit 18 Jahren Vorsitzender des SK Dinkelsbühl, für die reibungslose Leitung.

Schranne für Wettbewerb ausgezeichnet geeignet

Thorn dankte allen Spielerinnen und Spielern für ihre faire Spielweise und für die Präsenz in Dinkelsbühl. Bereits vor zwei Jahren hatte der SK Dinkelsbühl überraschend eine Deutsche Schnellschach-Amateurmeisterschaft ausgetragen, und die Schranne eigne sich für diese hochwertige Veranstaltung ausgezeichnet, so der Präsident.

Für ihn vereine Schach Zeitmanagement, Disziplin, verlieren lernen, Glücksgefühle und persönliche Einschätzung und der des Gegenübers, erklärte Franz Ramisch. Mit dem bisherigen Verlauf des Jubiläumsjahres beim SK Dinkelsbühl mit einem Gauditurnier, Schachkursen, einem Simultanturnier mit Großmeister Léon Mons, einer Ferienprogramm-Aktion, einem Jugendcup und nun der Deutschen Schnellschach-Amateurmeisterschaft war Ramisch sehr zufrieden. Geplant ist noch ein Schnellschach-Turnier um den Hauf-Pokal.


Von PETER TIPPL
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