Ehrenamtliche im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs in Rothenburg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.01.2024 17:49

Ehrenamtliche im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs in Rothenburg

Bürgermeister Kurt Förster (links), Oberbürgermeister Dr. Markus Naser (Zweiter von links) und Zweiter Bürgermeister Dieter Kölle (rechts) mit Joachim Greis, Helga Kandert und Inge Bauereiß (Zweite von rechts). (Foto: C. Kleinschrot)
Bürgermeister Kurt Förster (links), Oberbürgermeister Dr. Markus Naser (Zweiter von links) und Zweiter Bürgermeister Dieter Kölle (rechts) mit Joachim Greis, Helga Kandert und Inge Bauereiß (Zweite von rechts). (Foto: C. Kleinschrot)
Bürgermeister Kurt Förster (links), Oberbürgermeister Dr. Markus Naser (Zweiter von links) und Zweiter Bürgermeister Dieter Kölle (rechts) mit Joachim Greis, Helga Kandert und Inge Bauereiß (Zweite von rechts). (Foto: C. Kleinschrot)

Oberbürgermeister Dr. Markus Naser dankte Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement. Helga Kandert, Inge Bauereiß und Joachim Greis wurden mit der Verdienstmedaille der Stadt geehrt.

Der Rothenburger Neujahrsempfang am Freitagabend im Rathaus stand ganz im Zeichen von Ehrungen. Entsprechend konzentrierte sich Oberbürgermeister Dr. Markus Naser fast ausschließlich auf die zu ehrenden Personen, nachdem er ausführlich viele Gäste namentlich begrüßt hatte.

Einer, der vom OB einen besonderen Gruß erhielt, war zum Beispiel ANregiomed-Klinikvorstand Dr. Gerhard Sontheimer. Naser in Richtung Sontheimer: „Herr Dr. Sontheimer, wir Rothenburger haben im letzten Jahr ein großes Opfer für ANregiomed bringen müssen. Die Schließung der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe an unserer Rothenburger Klinik war nicht leicht zu akzeptieren. Wir Rothenburger haben dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des Defizits bei ANregiomed geleistet. Das nach der Abteilungsschließung noch verbleibende, vergleichsweise geringe Defizit der Rothenburger Klinik fällt in einen Bereich, den uns die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum wert sein muss.“ Dafür bekam der OB direkten Applaus der Ehrengäste.

Verdienstmedaille für Helga Kandert

Nach den vielen Begrüßungen ging es an die Ehrungen. Die Stadt zeichnete zwei Bürgerinnen und einen Bürger aus. Joachim Greis engagiert sich in der Nachbarschaftshilfe Wegwarte, ihm obliegt laut dem OB nicht nur die Organisation, sondern er packt „regelmäßig auch selbst mit an“. Auch bei der Tafel ist er aktiv und er macht Besuche in Seniorenheimen für den Hospizverein.

Inge Bauereiß war knapp zwei Jahrzehnte stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Unternehmerfrauen im Handwerk Ansbach/Westmittelfranken. Im vergangenen Jahr ist sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt worden. Anlass für die Stadt, ihre „Hochachtung zu dieser geballten Frauenpower auszudrücken“.

Helga Kandert erhielt die Verdienstmedaille der Stadt für ihr ehrenamtliches Engagement. Kandert, die im Oktober von der FLZ zur „Ehrenamtlichen des Monats“ gekürt worden war, wurde von Oberbürgermeister Naser hoch gelobt. Laut ihm zieht sich wie ein roter Faden die Nächstenliebe durch ihr Leben. „Geben statt nehmen“, überschrieb er es. Sie setze sich unermüdlich für andere Menschen ein und lebe vor, was Nächstenliebe bedeute.

Angefangen habe alles mit dem Austragen von Gemeindebriefen, dann kam der Kirchenvorstand von St. Jakob dazu sowie der Hilfskreis Siebenbürgen, die Tansania-Hilfe, Hilfe bei Blutspendeterminen, die Tafel – dort werde sie als „gute Seele der Tafel“ bezeichnet. Sie sei ein „großes Vorbild für uns alle“.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig ehrte nach einigen Worten seinerseits verdiente Feuerwehrleute. Das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bekam Jürgen Geißler überreicht.

Für 25 Jahre wurden ausgezeichnet: Daniel Schulz, Heidi Düring, Irmgard Gruber und Jürgen Keller. Krankheitsbedingt nicht vor Ort war Rainer Leidenberger (ebenfalls 25 Jahre).

Ludwig war zuvor auf die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr eingegangen und hatte berichtet, dass es jetzt nach der Pandemie mehr aktive Feuerwehrleute gebe als zuvor. Auch die Anzahl an Einsätzen sei gestiegen – und wie bestellt ging bei diesen Worten der Einsatzalarm der anwesenden Feuerwehrkräfte an. Sie mussten aber nicht los; es war „nur eine Brandmeldeanlage“ in der Nördlinger Straße, wie der Landrat direkt alle informierte.

Dazu erklärte Kommandant Jürgen Holstein im Nachgang, dass es eine Rauch- beziehungsweise Dampfentwicklung im Hallenbad-Restaurant gegeben habe. Es sei nichts Schlimmes passiert. Ernster wurde es nur wenige Stunden später: Eine Scheune in Diebach brannte.

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