Ein sehr aktiver und rühriger Verein präsentierte sich bei der Mitgliederversammlung des Obst- und Gartenbauvereins. Auch eine Ehrung stand auf dem Programm.
Der Vorsitzende Günther Wagenlender berichtete einer Vereinsmitteilung zufolge, dass der Maibaumumgriff aufwendig gestaltet worden sei. Jedes Jahr werde dafür ein neues Motiv gemeinsam erarbeitet. Die Gestaltung und Pflege des Kreisverkehrs würde ebenfalls vom Verein ganzjährig geleistet.
Schule und Kindergarten wurden laut Wagenlender bei der Apfelernte unterstützt. Die gesammelten acht Tonnen Äpfel seien von Vereinsmitglied Stefan Rothgang zur Sammelstelle gebracht worden. Den Erlös hätten komplett Schule und Kindergarten erhalten. Erfreulich sei, dass die Dorfbewohner mit ihrem Blumenschmuck für ein ansprechendes Ortsbild sorgten. Wagenlender dankte der Gemeinde Ehingen für die Unterstützung.
Schriftführerin Brigitte Seeberger berichtete, dass ein großes Thema in den Sitzungen die Dorfplatzgestaltung gewesen sei. Bis zur Maibaumaufstellung müsse alles fertig sein. Ein Ausflug in eine Staudengärtnerei nach Illertissen habe nicht stattfinden können, da sämtliche Führungen ausgebucht gewesen seien. Nun hätte man sich rechtzeitig für 2026 einen Termin sichern können. Anmeldungen würden sofort entgegengenommen.
Dieses Jahr wolle man sich ebenfalls am Ferienprogramm beteiligen. Für den 19. April sei ein Apfelblütenfest geplant.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurde Johanna Wagenlender geehrt. Angelika Michel vom Kreisverband Dinkelsbühl überreichte eine Urkunde.
Bei der Neuwahl ergaben sich keine großen Veränderungen. In ihren Ämtern bestätigt wurden Vorsitzender Günther Wagenlender, seine Stellvertreterin Petra Kapp, Schriftführerin Brigitte Seeberger und Kassiererin Angela Weick. Zu den bisherigen Beisitzern Martina Schwenold, Beatrix Kern und Heidi Feuerer kommen Karl Ellinger, Gaby Hartnagel, Christian Hüttinger, Markus Seitle, Manuela Heller und Thomas Lechsel. Nach 20 Jahren Mitarbeit wurde Helga Hirsch verabschiedet, nach vier Jahren Patrik Rothgang.
Bürgermeister Friedrich Steinacker dankte laut Pressemitteilung dem Verein für die Pflege des Ortsbildes das ganze Jahr über. Der Baumschnitt sei ebenfalls ein wichtiger Beitrag des Vereins und würde von der Gemeinde unterstützt.
Renate Meyer aus Mönchsroth appellierte in ihrem Vortrag an die Vereinsmitglieder, alte Gemüsesorten anzubauen, um den Bestand zu sichern. Es sei in den vergangenen Jahren schon viel altes Saatgut unwiederbringlich verloren gegangen. Alte Sorten seien meist nicht so ertragreich, jedoch könne man den selbst gewonnenen Samen immer wieder verwenden.
Manches Saatgut würde noch nach Jahren keimen – sofern der Bohnenkäfer das Saatgut nicht vernichtet hätte. Einfrieren der getrockneten Samen über rund drei Wochen könne Abhilfe schaffen.
Erwerbsgärtnereien seien auf einen hohen Ertrag angewiesen. Aber beim Nachbau würde man keine Freude haben. Was dabei herauskomme, wäre nicht immer das Gewünschte.