AMG voll unter Strom: Nachdem die schnellen Schwaben bislang nur die elektrischen Serienmodelle der Konzernmutter Mercedes veredelt und verstärkt haben, steht jetzt mit dem Nachfolger des viertürigen GT das erste eigenständige Elektroauto kurz vor dem Start.
Aber mit der mehr als 735 kW/1.000 PS starken Serienversion des Vision GT XX will es AMG nicht belassen, kündigte Firmenchef Michael Schiebe im Gespräch mit dem dpa-Themendienst an: „Wir bringen auf dieser Plattform noch 2026 auch ein SUV und kurz darauf zudem eine Coupé-Variante dieses Geländewagens.“ Schon im nächsten Jahr sollen dann insgesamt drei rein elektrische AMG-Modelle parat sein und Autos wie dem bis dahin ebenfalls präsentierten Ferrari Elettrica oder dem Lucid Air Sapphire das Leben schwer machen.Auch wenn AMG mit diesen drei Autos seine Eigenständigkeit unterstreicht und zugleich seinen Fußabdruck ganz oben in der Luxusliga vergrößert, verliert der Werkstuner die Modelle der Muttermarke nicht aus dem Blick - und auch nicht die weniger finanzstarken Kunden. Schiebe hat deshalb ebenfalls angekündigt, dass es bald ein elektrisches Einstiegsmodell aus Affalterbach geben soll. „Natürlich haben wir uns den neuen CLA vorgenommen“, sagte Schiebe und stellte eine Sportversion des Coupés noch für dieses Jahr in Aussicht.
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