Um nach einem Fastentag schnell Energie zu tanken, ohne den Magen zu überfordern, sind für Gläubige im Ramadan Datteln sehr beliebt. Die süßen Früchte sind leicht verdaulich und bereiten den Körper auf das anschließende Essen vor.
Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bezeichnet Datteln auch als kleine Powerpakete und zählt auf, was in ihnen steckt: viele Ballaststoffe, B-Vitamine und Mineralien wie Kalium und Magnesium. In arabischen Ländern dienen die länglichen Früchte mit hartem Samenkern zudem auch als „Hausmittel“ bei leichten Schlafproblemen. Warum, erklärt das BZfE so: Datteln enthalten die Aminosäure Tryptophan, die im Körper über Serotonin in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird.
Da Datteln sehr energiereich sind, sollten sie allerdings nur in Maßen verzehrt werden, raten die Ernährungsexperten. Denn 100 Gramm liefern fast 300 Kilokalorien.
„Datteln gibt es in großer Auswahl. Sie unterscheiden sich hinsichtlich von Aussehen, Farbe, Größe, Konsistenz und Geschmack - auch bei getrockneten Datteln“, sagt Kochbuchautorin Anne-Katrin Weber. Sie kauft am liebsten Bio-zertifizierte Datteln. „Am aromatischsten und saftigsten sind Medjool- oder Deglet Nour-Datteln, diese sind weich, süß, fast marzipanähnlich“, beschreibt sie Weber.
Diese natürliche Süße von Datteln nutzte die Rezeptentwicklerin auch in Kreationen für ihr Buch „Deftig vegetarisch Indien“. Dort stellt sie zwei verschiedene Dattel-Bällchen vor. Das Tolle daran: Die Bällchen müssen gar nicht erst gebacken werden und sind innerhalb von 15 Minuten fertig zum Naschen. Und man kann sie auf Vorrat produzieren: „Die kleinen Kugeln kann man im Kühlschrank in einer Dose 2–3 Wochen aufbewahren“, empfiehlt Weber dazu. Und so werden die Kugeln gemacht:
Zutaten für etwa 15 Bällchen:
Zubereitung:
Zutaten für etwa 15 Bällchen:
Zubereitung:
© dpa-infocom, dpa:260219-930-708356/1