Der Arbeitsmarkt in Westmittelfranken schwächelt weiterhin | FLZ.de

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Der Arbeitsmarkt in Westmittelfranken schwächelt weiterhin

Die Zahl der Arbeitslosen ist im April leicht gesunken, bleibt aber über dem Vorjahresniveau.  (Symbolbild: Patrick Pleul/dpa)
Die Zahl der Arbeitslosen ist im April leicht gesunken, bleibt aber über dem Vorjahresniveau. (Symbolbild: Patrick Pleul/dpa)
Die Zahl der Arbeitslosen ist im April leicht gesunken, bleibt aber über dem Vorjahresniveau. (Symbolbild: Patrick Pleul/dpa)

Im April ist die Arbeitslosigkeit in Westmittelfranken im Vergleich zum Vormonat aus saisonalen Gründen leicht gesunken. Es gibt aber weiterhin mehr Arbeitslose als zur gleichen Zeit im letzten Jahr.

Die Arbeitslosenquote in der Stadt Ansbach liegt bei 5,5 Prozent (Vormonat: 5,6 Prozent und Vorjahr: 5,0 Prozent). Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ist im Vergleich zum März um 34 gesunken und liegt jetzt bei 1309 Personen. Im Vorjahresvergleich nahm sie um 99 zu.

Im Landkreis Ansbach beträgt die Arbeitslosenquote nun 3,1 Prozent (Vormonat: 3,2 Prozent und Vorjahr: 2,9 Prozent). Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen nahm im Vergleich zum Vormonat um 178 ab und liegt jetzt bei 3375. Im Vorjahresvergleich nahm sie um 226 zu.

Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim blieb die Quote im April unverändert bei 3,0 Prozent und liegt damit um 0,1 Prozent höher als vor einem Jahr. In absoluten Zahlen gibt es 1773 Arbeitslose, 18 weniger als im März und 55 mehr als im April 2025.

Nicht ganz 3000 freie Stellen

Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber meldeten dem Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcentern 467 neue Stellen im Lauf des Monats, teilte die Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg mit. Mit 2768 freien Stellen gab es neun weniger als im März.

„Die schwächere Konjunktur kam vor allem bei Beschäftigten und Betrieben an und wirkt sich weiter stark auf den Arbeitsmarkt aus. Bei den Jobcentern blieb die Entwicklung dagegen weitgehend stabil”, wird Claudia Wolfinger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg, in der Pressemitteilung zitiert. Die Jobcenter betreuen Menschen, die Bürgergeld beziehen und oft länger Unterstützung brauchen. Die Agentur für Arbeit kümmert sich hingegen um Leute, die bis vor Kurzem beschäftigt waren.


Thomas Schaller
Thomas Schaller
Redaktion Westmittelfranken/Landkreis Ansbach
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