Eine ungewöhnliche Wetterlage forderte am Freitag neun Feuerwehren im Bereich der Gemeinden Dachsbach und Gerhardshofen (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim). Durch sturzflutartige Regenfälle liefen zahlreiche Keller voll.
Wie Rainer Weiskirchen, der Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis, mitteilte, wurden die Feuerwehren aus Dachsbach, Gerhardshofen, Birnbaum, Linden, Uehlfeld, Rauschenberg, Oberhöchstädt und Traishöchstädt an die Schadensorte alarmiert. Ebenso wurde eine spezielle Ausrüstung für die Beseitigung von Unwetter-Schäden von der Feuerwehr Scheinfeld an das Feuerwehrhaus Gerhardshofen/Dachsbach beordert. Von dort wurden die Einsätze koordiniert.
Die Feuerwehr Burghaslach, die zufällig in der Nähe war, bot sich ebenfalls zur Hilfeleistung an. Einsatzleiter war der Kommandant der Feuerwehr Dachsbach, Frank Kreß, unterstützt wurde er durch Kreisbrandmeister Florian Leitner und Kreisbrandinspektor Stefan Kallert.
In mehr als vier Stunden wurden knapp 40 Einsatzstellen abgearbeitet. Dabei handelte es sich überwiegend um Wasserschäden in Kellerräumen. Teilweise waren es dieselben Einsatzstellen wie bei dem starken Unwetterereignis am vorausgehenden Dienstag.