Bei großer Hitze hat am Freitagabend in Dorfgütingen das Burning-Stausee-Event begonnen. Als Nachfolger des Meadow Festivals ließ der Verein Meadow Rising ab 18 Uhr Gäste auf das Gelände am Stausee. Drei Tage lang stehen dort 16 Bands auf der Bühne. Aufgebaut hatten den Platz zuvor mehr als 60 Freiwillige aus Feuchtwangen und Umgebung – bei rund 35 Grad und bis kurz vor dem Einlass. Sie zogen Zäune hoch, brachten Banner an, stellten Buden auf und sorgten für Strom.
Gegen die Hitze hat sich der Verein einiges einfallen lassen. In einer „Cooling Area“ versprüht das Team durchgehend kühles Wasser, von der Bühne wird das Publikum mit einem Schlauch nass gespritzt. Wer Schatten sucht, findet ihn unter mehreren vier Meter breiten Schirmen und in Zelten. Für Abkühlung sorgt auch der Stausee nebenan. Baden ist hier allerdings auf eigene Gefahr, das Gewässer liegt nicht auf dem Festivalgelände.
Für den Fall, dass das Wetter am Sonntag kippt, hat der Verein vorgesorgt. „Ich kontrolliere den Wetterbericht regelmäßig“, sagt der erste Vorsitzende Werner Tippmann. Bei einem drohenden Unwetter warnt das Team zuerst und räumt im Ernstfall das Gelände – die Gäste kommen dann in den Autos vor Ort unter, erklärt Tippmann.