Bürgermeister Michael Sommer strebt in Wilburgstetten die dritte Amtszeit an | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.09.2025 18:12

Bürgermeister Michael Sommer strebt in Wilburgstetten die dritte Amtszeit an

Der Wilburgstettener CSU-Ortsvorsitzende Alfred Mahler (links) gratulierte dem amtierenden Bürgermeister Michael Sommer zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat. Sommer strebt seine dritte Amtszeit an. (Foto: Peter Tippl)
Der Wilburgstettener CSU-Ortsvorsitzende Alfred Mahler (links) gratulierte dem amtierenden Bürgermeister Michael Sommer zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat. Sommer strebt seine dritte Amtszeit an. (Foto: Peter Tippl)
Der Wilburgstettener CSU-Ortsvorsitzende Alfred Mahler (links) gratulierte dem amtierenden Bürgermeister Michael Sommer zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat. Sommer strebt seine dritte Amtszeit an. (Foto: Peter Tippl)

Michael Sommer strebt eine dritte Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Wilburgstetten an und hat dafür ein klares Votum erhalten. Bei der Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbands erhielt der seit elf Jahren amtierende Rathauschef eine hohe Zustimmung und ist jetzt Kandidat für die Kommunalwahl am 8. März 2026.

Eingeladen zur Nominierungsversammlung hatte der Wilburgstettener CSU-Ortsverband alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Ortsvorsitzender Alfred Mahler als Wahlleiter und Tobias Köhnlechner als sein Stellvertreter leiteten die Wahl. Auf den Tischen ausgelegt hatte Michael Sommer eine Karte mit kompakten Informationen und einer Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde zu Wahlversammlungen.

Sommers Zielsetzung lautet „Wilburgstetten weiterdenken, heute gestalten, was morgen trägt“. Aspekte sind dabei „gemeinsam, nachhaltig, umsetzbar“. Vor seinen Ausführungen stellte der jetzt 47-jährige Amtsinhaber fest, dass ihn die Aufgabe mit Freude erfülle, er gerne Bürgermeister der Gemeinde sei und dass bereits viele Herausforderungen bewältigt worden seien.

Abwassergebühren werden intensiv diskutiert

Sechs Hauptthemen nennt Sommer auf seinem Informationsblatt: einen soliden Haushalt, interkommunale Zusammenarbeit, soziale Treffpunkte, hohe Lebensqualität, moderne Infrastruktur und Energie-Genossenschaften. Ein solider Haushalt werde auch durch Steuern, Beiträge und Gebühren ermöglicht, aber Unsicherheiten herrschten beispielsweise bei der Gewerbesteuer durch wirtschaftliche Rezession, erläuterte dazu der Rathauschef. Die vor der Nominierung veröffentlichte Kalkulation der Abwassergebühren gehöre für ihn zur „Ehrlichkeit gegenüber der Bevölkerung”. Der Gemeinderat werde hierzu noch intensiv beraten, sicherte er zu.

Der schleppende Verkauf von Bauplätzen im „Haselbachäcker“ sei auch auf die schwächelnde Wirtschaft und unsichere Zeiten zurückzuführen und das nächste Großprojekt, das Feuerwehrgebäude für „mehrere Millionen Euro“, werde für die Gemeinde eine Herausforderung, fuhr Sommer fort.

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Im Energiesektor sah Sommer das Bürgerwindrad bei Rühlingstetten positiv. Auf einen Förderbescheid für ein Nahwärmenetz warte die Gemeinde indes noch.

Eines seiner Projekte: Der Generationenpark

Eine hohe Lebensqualität wird laut Sommer auch durch die schulische Landschaft und Kinderbetreuung gesichert, soziale Treffpunkte in Vereinen, in den Dorfgemeinschaftshäusern oder am Generationenspielplatz seien wichtig. Für ein weiteres soziales Projekt – der Generationenpark an der Bahnhofstraße – sei die Baugenehmigung für Frühjahr 2026 anvisiert.

Von den 19 an der Versammlung teilnehmenden Wahlberechtigten votierten 18 für Michael Sommer, eine Gegenstimme wurde registriert.

Künftig gibt es zwei Listen

Bekannt wurde in diesem Zusammenhang, dass sich bereits 19 Personen für eine Kandidatur für das Gemeinderatsgremium bereiterklärt hätten. Aufgrund von Änderungen im Kommunalwahlrecht müssen künftig zwei Listen aufgestellt werden. Bei der letzten Wahl 2020 gab es in Wilburgstetten nur die Bürgerliste. Die neue Wählergruppe Wilburgstetten soll am Freitag, 31. Oktober, gegründet werde

Die Aufstellungsversammlung für die Bürgerliste findet am Freitag, 14. November, und für die Wählergruppe am Freitag, 21. November, statt. Weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger für die Kommunalpolitik sind willkommen, hieß es in Sommers Nominierungsversammlung.


Von PETER TIPPL
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