Franziksa Mattmann tritt bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 12. November, in Mönchsroth an. Die Freie Wählergruppe (FWG) sowie die Freie Bürgerliste (FBL) haben die 29-Jährige jetzt als Kandidatin für die Nachfolge von Edith Stumpf auf dem Chefsessel im Rathaus nominiert.
Bei ihrer persönlichen Vorstellung bezeichnete die Verwaltungsbeamtin, die im Gehobenen Dienst bei der Großen Kreisstadt Ellwangen im nahen Baden-Württemberg arbeitet, die Übernahme des Bürgermeisteramts als ihren Traum. Sie liebe das Landleben und wolle gerne in einer kleineren Kommune wie Mönchsroth für die Mitmenschen etwas bewegen.
Geboren ist Franziska Mattmann in einem Ortsteil von Ellwangen. Nach dem Abitur am Hariolf-Gymnasium absolvierte sie ein Studium im Fach Public Management, das sie mit dem Bachelor-Grad abschloss. Erste Berufserfahrungen sammelte sie beim Polizeipräsidium in Aalen, wo sie im Referat Recht und Datenschutz für Disziplinarverfahren zuständig war. Dabei habe sie Durchsetzungsvermögen und Standhaftigkeit gelernt, betonte die 29-Jährige. Vor vier Jahren wechselte sie dann zur Stadt Ellwangen. Als Abteilungsleiterin in der Kämmerei betreut sie dort die Stadtkasse sowie die Jahresrechnungen.
Als ihre Hobbys nannte Mattmann, die mit ihrem Partner in Wört wohnt, Spaziergänge in der Natur sowie den Umgang mit Tieren. Zudem bezeichnete sie Finanzen und Mathematik als ihr Steckenpferd. Soziales Engagement liege ihr am Herzen, betonte die Beamtin und verwies auf den Ehrenamtspreis, den ihr die Stadt Böblingen verliehen hat. Und schon während ihrer Ausbildung sei sie in der Schülermitverwaltung beziehungsweise als Studierendensprecherin und im Fakultätsrat aktiv gewesen.
Ihre Entscheidung für die Kandidatur in Mönchsroth begründete die 29-Jährige mit der Kombination aus ihrer Liebe zum Landleben mit ihrer Leidenschaft für Finanzen sowie ihrem Wunsch, für die Mitmenschen etwas zu bewegen. Sie wolle mit Herausforderungen umgehen, in brenzligen Situationen standhaft bleiben und das soziale Miteinander stärken.
All diese Eigenschaften bezeichnete Gemeinderat Martin Zinnecker, der die Nominierungsversammlung zusammen mit drittem Bürgermeister Norbert Rothammel leitete, als genau das, was in Mönchsroth benötigt wird. Schließlich votierten 47 Anwesende für Franziska Mattmann; es gab eine Enthaltung und ein Stimmzettel war ungültig. Danach gratulierte Gemeinderat Michele Napolitano, der den Kontakt hergestellt hatte, der Kandidatin mit Blumen.
Wie zu erfahren war, hatten sich zunächst fünf Personen bei den beiden Wählergruppen für die Kandidatur beworben. Von den dreien in der engeren Auswahl habe die 29-Jährige dann klar das Rennen gemacht. Weiter hieß es, dass Franziska Mattmann bereits vor zehn Wochen bei der Bürgermeisterwahl im benachbarten Stödtlen angetreten war, sich dort aber ihrem Mitbewerber knapp geschlagen geben musste.
Nun will Kandidatin Mattmann bei Wahlveranstaltungen in Mönchsroth ausführlich darstellen, wie sie die Gemeinde zu führen gedenkt. Dazu ist die Bevölkerung am 13. Oktober im Gasthof Felsenkeller, am 20. Oktober im Feuerwehrhaus in Hasselbach und am 27. Oktober im Römerhof eingeladen. Die Versammlungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr.