Bayerns Pressefotos des Jahres im Ansbacher Brücken-Center zu sehen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.01.2025 18:08

Bayerns Pressefotos des Jahres im Ansbacher Brücken-Center zu sehen

Josef Blattner und Selina Herzog vom Brücken-Center, Wolfgang Grebenhof vom Journalistenverband und Jury-Mitglied Thomas Geiger (von links) sahen sich gemeinsam die Ausstellung an. (Foto: Alexander Biernoth)
Josef Blattner und Selina Herzog vom Brücken-Center, Wolfgang Grebenhof vom Journalistenverband und Jury-Mitglied Thomas Geiger (von links) sahen sich gemeinsam die Ausstellung an. (Foto: Alexander Biernoth)
Josef Blattner und Selina Herzog vom Brücken-Center, Wolfgang Grebenhof vom Journalistenverband und Jury-Mitglied Thomas Geiger (von links) sahen sich gemeinsam die Ausstellung an. (Foto: Alexander Biernoth)

Die besten Pressefotos Bayerns aus dem Jahr 2024 sind in der überdachten Einkaufsstraße des Ansbacher Brücken-Centers zu sehen. Zu sehen gibt es 80 besonders gelungene Aufnahmen. Ansbach ist die erste Station der Wanderausstellung.

Bei der Eröffnung der Schau, die den Januar hindurch in Ansbach Station macht, drückte Josef Blattner, der stellvertretende Geschäftsführer des Einkaufszentrums, seine Freude darüber aus, dass die Ausstellung des Bayerischen Journalistenverbandes (BJV) zum sechsten Mal in Folge im Brücken-Center zu sehen ist. Seit 1999 werden Pressefotos vom Journalistenverband prämiert und anschließend in einer Wanderausstellung in ganz Bayern gezeigt.

Über 1000 Fotos wurden zum Wettbewerb eingereicht

Wolfgang Grebenhof, der stellvertretende BJV-Vorsitzende, berichtete, dass über 1000 Fotos für den Wettbewerb eingereicht wurden. 80 davon haben es in die Ausstellung geschafft. Die Aufnahmen stellen ein Abbild des Lebens in Bayern dar, machte er deutlich. Das sei, so Grebenhof, nicht nur schön. Es werde keinesfalls nur eine heile Welt gezeigt. Er stellte aber klar, dass die „Welt nicht so schlecht ist, wie sie von Extremisten dargestellt wird“.

Die Pressefotografie erfordere von den Fotografen sehr viel Mut, betonte Grebenhof. Er berichtete von vereinzelten Angriffen, die es auch in Bayern gebe – beispielsweise bei Demonstrationen. Der Gewerkschafter beklagte, dass die Pressefotografen „in keinster Weise angemessen honoriert werden“. Fotografen seien schließlich wichtige Zeitzeugen, weil gerade ihre Momentaufnahmen im Gedächtnis bleiben.

Zwei mittelfränkische Fotografen sind vertreten

Gewinner des Wettbewerbs „Pressefoto Bayern 2024“ ist Raymond Roemke mit einem Bild von Teilnehmern einer Demonstration am 21. Januar 2024 in München gegen Rechtsextremismus. Aus Mittelfranken sind diesmal Günter Distler aus Feucht und Daniel Karmann aus Nürnberg mit Werken in der Ausstellung vertreten.

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Die Ausstellung ist bis einschließlich Samstag, 1. Februar, zu den Öffnungszeiten des Brücken-Centers zu besichtigen.


Von Alexander Biernoth
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