Ein offensichtlich schwangerer Mensch in einem Krankenbett, jemand hält seine Hand. Beide lächeln selig. Darunter ein großer Knopf auf dem „Grow“ steht. Wasser rieselt auf den Bauch des schwangeren Menschen, der Bauch wächst und heraus platzt der Kopf einer gigantischen Gans, die laut quäkt.
Das ist nur der Anfang des Spiels „Tingus Goose“ - und für wen das schon irgendwie zu seltsam oder verstörend klingt, der oder die sollte den Namen des Games am besten direkt wieder aus dem Gehirn löschen. Denn das war noch längst nicht alles: Im Spielverlauf hinzu kommen etwa
Ganz eindeutig wollen die Entwickler ihr Spielversprechen einlösen, denn der vollständige Name des Games lautet „Tingus Goose - Weird Idle Game“. Und „weird“, also eigenartig, wird es. Keine Frage.
Spielerisch betrachtet ist „Tingus Goose“ eine Mischung aus Puzzlespiel und Idle Game. Letzteres bedeutet, dass man Dinge baut und wartet, bis sie Ressourcen produziert haben, um damit dann mehr Dinge bauen zu können.
Spielende müssen Verästelungen platzieren, in denen die Babys quasi hängen bleiben und fortan hüpfend immer mehr Geld produzieren. Fällt ein Baby irgendwann zu Boden, klettert es in ein Sparschwein. Damit ist dann der Profit realisiert, den Spielende für das jeweilige Level bekommen.
Je weiter man im Spiel voranschreitet, desto mehr Level und Mechaniken lassen sich freischalten. Und wer alles richtig kombiniert, kann immer noch mehr Profit herausschlagen.
Das Ganze ist eine etwa vierstündige Erfahrung, die spielerisch nie sehr herausfordernd wird. Und manchmal läuft das Game auch etwas ungenau in seinen Mechaniken ab.
„Tingus Goose“ ist für Android, iOS, PC und Mac erschienen, kostet rund 7 Euro und hat eine Altersfreigabe von 6 Jahren (USK), wobei man wegen der bizarren Inhalte darüber nachdenken sollte, ob das Spiel wirklich etwas für Kinder ist.
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