Im südöstlichen Landkreis Ansbach stehen im letzten Quartal des Jahres spürbare Verkehrsbehinderungen bevor. Die B13 wird nach den Sommerferien voraussichtlich bis Jahresende im Bereich von Merkendorf abschnittsweise komplett für den Verkehr gesperrt.
Das bestätigte Bauoberrat Marius Bierlein vom Staatlichen Bauamt in Ansbach auf Anfrage unserer Zeitung. Betroffen ist ein etwa fünf Kilometer langer Streckenabschnitt, der sich von der Abzweigung nach Triesdorf bis zur Landkreisgrenze südlich von Merkendorf zieht. Hier ist eine Erneuerung der Straßendecke erforderlich.
„Wir sanieren abschnittsweise“, führte Bierlein aus. Details wie die genaue Festlegung der einzelnen Teilstücke oder auch die Umleitungsstrecken werden derzeit erarbeitet und abgestimmt, erklärte der für Stadt und Landkreis Ansbach zuständige Gebietsabteilungsleiter. „Das Verkehrskonzept ist in den Endzügen.“
Ein Arbeiten mit Ampellösungen sei nicht möglich, so Bierlein. Zum einen wegen der Gefährdung der Arbeiter, zum anderen weil das die Bauzeit verlängern würde. Die Erreichbarkeit auch des Gewerbegebietes Triesdorf-Bahnhof werde zu jeder Zeit sichergestellt.
Weil die Bundesstraße 13 eine wichtige Verkehrsader in der Region darstellt, sollen die Behinderungen so kurz wir möglich gehalten werden, so Bierlein. Deshalb wartet das Bauamt auch bis nach den Sommerferien, bis der touristische Ansturm auf das Fränkische Seenland nachlässt.
Also werden die Arbeiten Mitte September beginnen. Die Fertigstellung soll dann möglichst vor dem Wintereinbruch erfolgen. Bevor es mit der B13 losgeht, werden die Arbeiter an die Staatsstraße 2220 zwischen der Bundesstraße und Triesdorf Hand anlegen. Auch hier muss die Fahrbahndecke erneuert werden. Diese Maßnahme soll in der vorlesungsfreien Zeit der Hochschule stattfinden.
Zahlen zu den Kosten, die das Vorhaben mit sich bringt, liegen dem Straßenbaufachmann zufolge noch nicht vor. Ausdrücklich erklärte Bierlein, dass trotz der Sanierungsmaßnahme weiter an der Ortsumfahrung von Merkendorf geplant wird. „Aber bis zu einer Verkehrsfreigabe wird noch einige Zeit vergehen.“
Die Deckerneuerung konnte nicht mehr so lange geschoben werden. Das Bauamt habe sich eng mit der Stadt Merkendorf abgestimmt und die Planungen für die künftigen Entwicklungen vorbereitet. Auch wird die Stadt sich mit punktuellen Straßenbauarbeiten an die Sanierung anhängen.
Vermutlich nach Ostern soll in Merkendorf eine Informationsveranstaltung zu der gesamten Maßnahme, zur Dauer und zu den voraussichtlichen Einschränkungen stattfinden, kündigte Bierlein an. Die Bürger sollen wissen, was auf sie zukommt.