Aufkirchen und Dinkelsbühl behalten im Totopokal die Nerven vom Elfmeterpunkt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 08.03.2026 19:43

Aufkirchen und Dinkelsbühl behalten im Totopokal die Nerven vom Elfmeterpunkt

Einer der Helden im Elfmeterschießen für Aufkirchen: Torwart Philipp Weigel. (Foto: Martin Rügner)
Einer der Helden im Elfmeterschießen für Aufkirchen: Torwart Philipp Weigel. (Foto: Martin Rügner)
Einer der Helden im Elfmeterschießen für Aufkirchen: Torwart Philipp Weigel. (Foto: Martin Rügner)

Im Viertelfinale des Totopokals auf Kreisebene ging es auf der Frankenhöhe zweimal ins Elfmeterschießen. In den beiden Duellen zwischen Bezirksligisten setzten sich der SC Aufkirchen und die Spfr Dinkelsbühl durch.

Fortuna Neuses – SC Aufkirchen 7:8 n. E.

Ein dramatisches Pokalspiel mit bitterem Ende für Neuses: Die Fortuna unterlag Bezirksligaspitzenreiter Aufkirchen erst im Elfmeterschießen mit 7:8.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Nach 15 Minuten brachte Ladenburger die Aufkirchner in Führung, nachdem er von Kimi Schachner im Fünfmeterraum freigespielt worden war. Neuses tat sich im ersten Durchgang schwer, während Aufkirchen immer wieder gefährlich vor das Tor kam. In der 31. Minute erhöhte Reichert nach einem Eckball aus 16 Metern per Volley auf 2:0.

Nach der Pause zeigte sich die Heimelf von Trainer Josef Pelczer deutlich verbessert und übernahm zunehmend die Kontrolle. In der 78. Minute verkürzte Michael Kreißelmeier auf 1:2, nachdem Torhüter Weigel einen Freistoß von Nico Henninger zunächst noch hatte abwehren können.

Als Marvin Kressel kurz vor Schluss freistehend knapp verzog, schien die Partie entschieden. Doch mit dem letzten Angriff gelang der Fortuna in der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich: Jonas Glaubitz traf am zweiten Pfosten sehenswert zum 2:2.

Im anschließenden Elfmeterschießen entwickelte sich ein echter Krimi. Erst der 18. Schütze brachte die Entscheidung zugunsten des SC Aufkirchen, der sich schließlich mit 8:7 durchsetzte und ins Halbfinale einzog. wöl

Torfolge: 0:1 Oscar Ladenburger (15.), 0:2 Vitus Reichert (31.), 1:2 Michael Kreißelmeier (78.), 2:2 Jonas Glaubitz (92.).

FV Uffenheim – Spfr Dinkelsbühl 3:5 n. E.

In der ersten Hälfte waren die Spielanteile noch ausgeglichen. Die erste große Gelegenheit initiierte Sven Fleischer vom Gastgeber mit einem Pass auf Tobias Kreischer, der an Spfr-Torhüter Mirza Hamzabegovic scheiterte. Den Abpraller setzte Ben Kersten aus 14 Metern an den rechten Torpfosten.

Zehn Minuten später musste auch auf der anderen Seite das Gestänge retten. Einen Torschuss lenkte FVU-Torhüter Thomas Leßner ans Aluminium und konnte den Ball knapp vor der Torlinie sichern. Nur zwei Minuten später war der Dinkelsbühler Tim Müller nach einem Diagonalball auf und davon, umkurvte Leßner und schob sicher zur Gästeführung ein. Diese Führung rettete wenig später erneut Hamzabegovic unter Mitthilfe des Pfostens. Bei einem flachen Abschluss von Hamed Naim tauchte er ab und lenkte den Ball stark ans Aluminium.

Nach dem Seitenwechsel spielten nur noch die Uffenheimer. Die Gäste konnten sich kaum mehr befreien. Richtig gefährlich wurde es erstmals bei einem Kopfball von Sven Fleischer, den der Gästekeeper parierte. Mit dem bis dato schönsten Angriff sorgte der FVU für den Ausgleich. Nach einem Vorstoß über die rechte Seite wurde der Ball scharf nach innen gegeben und den Abpraller versenkte Sven Fleischer zum mehr als verdienten Ausgleich.

Die Uffenheimer suchten nun die Entscheidung und hatten mehrere Gelegenheiten zur Führung. Erst verpasste Sebastian Zeller eine Hereingabe von David Stadelmann knapp, dann setzte Fleischer einen Freistoß aus 17 Metern um Zentimeter am Tor vorbei. Da auch David Stadelmann mit der letzten Aktion kein Treffer mehr gelang, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Hier blieben die Gäste eiskalt und verwandelten viermal souverän. Uffenheim scheiterte einmal an der Latte und einmal am Mann des Spiels, Hamzabegovic. schur

Torfolge: 0:1 Tim Müller (27.), 1:1 Sven Fleischer (59.).


Von wöl/schur
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