Ansbacher Volleyballfrauen sind eine richtig gute Mischung | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.10.2023 08:00

Ansbacher Volleyballfrauen sind eine richtig gute Mischung

Neuzugänge, von links: Nina Retsch, Luise Beutel, Emilia Prib und Hanna Benecke. (Foto: Norbert Dietrich)
Neuzugänge, von links: Nina Retsch, Luise Beutel, Emilia Prib und Hanna Benecke. (Foto: Norbert Dietrich)
Neuzugänge, von links: Nina Retsch, Luise Beutel, Emilia Prib und Hanna Benecke. (Foto: Norbert Dietrich)

Mit einem Auswärtsspiel bei den NH Young Volleys in Neudrossenfeld beginnt am Samstag, 7. Oktober, um 19 Uhr für die Volleyballerinnen des TSV Ansbach die Regionalligasaison. Der Drittliga-Absteiger hat sein Team auf etlichen Positionen verändert.

Die erste Mannschaft als Aushängeschild der Abteilung will das Ansbacher Modell mit Leben erfüllen. Das besteht darin, die eigene Jugend zu fördern und ihr einen Weg in die oberen Ligen aufzuzeigen.

Veränderungen gab es im Trainerteam. Birgit Botsch, die Headcoach Armin Hoefer in der letzten Saison als Co-Trainerin zur Verfügung stand, wird sich wieder voll der Jugendarbeit widmen. Als „Co“ fungiert Jörg Scholze. Der Kader hat ein komplett anderes Gesicht. Nicht mehr dabei sind Viktoria Settler und Katia Kapischke (wechselten zum Drittligisten TSV Eibelstadt), Alessa Seuwen und Romy Holmgren aus beruflichen Gründen, Anna-Sophia Kurzidem (Auslandssemester), Chrissy Schwab, Vera Marchegiani (Pause) sowie Lea Liss und Franziska Rettenmaier (Ziel unbekannt).

Den neun Abgängen stehen formal nur fünf Neuzugänge gegenüber, die aber in einem dynamischen System durch fünf Nachwuchsspielerinnen aus dem Bayernligateam ergänzt werden.

Neu dabei sind Emilia Prib (FTSV Straubing, zuletzt Trainerin bei TG Würzburg) und Leonie Hirschmann, die schon in Fürth, Zirndorf und Köln gespielt hat. Beide sind Zuspielerinnen, die laut Hoefer „das Zeug haben, als Spielmacherinnen aufzutreten und ein schnelles, variables Angriffsspiel aufziehen können“.

Neu dabei sind außerdem Hanna Benecke (TG Würzburg), Nina Retsch (Führungsspielerin beim TSV Zirndorf) und Luise Beutel (Landau in der Pfalz, Zirndorf, Fürth).

Bewährte Kräfte beim TSV sind Sophia Botsch und Luisa Scholze im Außenangriff, Lea Bomsdorf und Pia Loscher auf der Liberaposition sowie Lena Schemmel und Thea Jüttner im Mittelblock.

Aus dem Nachwuchs werden Chiara Pauli, Mila Engel, Amélie Sommer und Nina Hoefer (alle Jahrgang 2006) gezielt im Training mit eingebaut und dürften auch häufig an Spieltagen im Kader der ersten Mannschaft auftauchen. Mit Emilia Metzner steht ein weiteres Talent bereit, die aber nach einer Knieverletzung zunächst bei der Reserve in der Bayernliga wieder Vertrauen und Sicherheit gewinnen will.

Ein kleiner, aber feiner Kader

„Ich bin davon überzeugt, dass wir hier eine richtig gute Mischung zusammen haben, ein kleiner, aber richtig feiner Kader, der im Trainingsbetrieb von Anfang an gezeigt hat, dass er immer Vollgas geben will und dann mal schauen möchte, was in der Regionalliga so gehen kann. Unser Ziel ist, ganz klar, oben bei der Musik dabei zu sein“, sagt Hoefer.


Von Norbert Dietrich
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