Das ging schnell: Drei Schläge brauchte Thomas Deffner, bis das erste Fass Bier angezapft war. Mit dem Bieranstich eröffnete der Oberbürgermeister das 47. Ansbacher Altstadtfest am Mittwochabend auf dem Martin-Luther-Platz.
Bis Sonntag herrscht damit Ausnahmezustand in Ansbach. Die Innenstadt verwandelt sich in einen großen Biergarten mit jeder Menge Live-Musik. Insgesamt 18 kleinere und größere Bühnen sind im Herzen von Ansbach verteilt. Auf diesen treten rund 150 Bands, Einzelkünstlerinnen und Einzelkünstler sowie DJs auf. Die Musikpalette reicht von Volksmusik aus Franken über Rock und Pop bis zu elektronischen Sounds.
„Das Programm ist heuer so vielfältig, dass man schauen muss, dass man bis Sonntag alles gesehen hat”, sagte Deffner mit einem Schmunzeln. Am Grundprinzip der Veranstaltung halten die Verantwortlichen auch in diesem Jahr fest.
Es ist ein Fest für Ansbacherinnen und Ansbacher von Ansbacherinnen und Ansbachern. Der TSV Brodswinden kümmert sich zum Beispiel um den Martin-Luther-Platz, die Ansbacher Feuerwehr bespielt den Adlerhof und die Kammerspiele machen wieder in der Reitbahn Station.
Was ist neu in diesem Jahr? Der KanuSportClub Ansbach ist auf dem Storchenplatz hinter der Johanniskirche zu finden. Dass dieser Bereich bespielt wird, geschieht nicht ohne Grund. Der Storchenplatz soll auch eine Verbindung zum Kulturgärtla auf der Ziegenwiese schaffen.
Ob die 47. Auflage des Altstadtfestes ein Erfolg wird, hängt freilich auch vom Wetter ab. Das berühmte Kaiserwetter verspricht die Vorhersage für die kommenden Tage nicht. Vielmehr ist mit Temperaturen unter der 25-Grad-Marke und vereinzelten Regenschauern zu rechnen.