Ab in die Waschbox! So wird das Auto schön sauber | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.08.2026 13:07

Ab in die Waschbox! So wird das Auto schön sauber

Jetzt wird geschäumt: Mit einem pH-neutralem Autoshampoo wird das Auto von oben nach unten mit minimalem Druck geputzt. (Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn)
Jetzt wird geschäumt: Mit einem pH-neutralem Autoshampoo wird das Auto von oben nach unten mit minimalem Druck geputzt. (Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn)
Jetzt wird geschäumt: Mit einem pH-neutralem Autoshampoo wird das Auto von oben nach unten mit minimalem Druck geputzt. (Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn)

Staub, Blätter, Nadeln, Schlieren: Bei Sonnenschein stechen Verschmutzungen am Auto besonders hervor. Also auf zur Waschbox, um Hand anzulegen! Damit dabei alles glattgeht, hat die Zeitschrift „Auto Motor Sport“ (Ausgabe 18/2026) eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt. 

Los geht es demnach schon mit der richtigen Vorbereitung: Felgen, Schweller und Radkästen sind in der Regel stark verschmutzt - es sollten extra Lappen und Tücher für diese Bereiche bereitliegen. Diese Lappen haben auf weniger verschmutzten Flächen dann nichts verloren, so können Mikrokratzer vermieden werden. 

Außerdem sollten zwei Eimer bereitstehen, einer mit Reinigungsmittel, einer mit klarem Wasser. Und: Der Waschplatz sollte am besten schattig sein, sonst trocknen die Reiniger eventuell zu schnell. 

Zuerst: runter mit dem groben Schmutz!

Bevor gespritzt und geschäumt wird, sollte grober Schmutz entfernt werden. Dabei besonders auf die Rinne unter der Frontscheibe und die Kanten am Heck denken. Vogelkot, Harz und andere hartnäckigere Verschmutzungen sollten erstmal eingeweicht und dann entfernt werden. 

Wer jetzt denkt, er kann direkt zur Hauptwäsche übergehen, hat die Rechnung ohne den teils doch recht empfindlichen Lack gemacht. Zuerst sollte mit dem Hochdruckreiniger vorgewaschen werden, dann kommt Aktivschaum zum Einsatz. Der soll Schmutz lösen - und einkapseln. 

Tipp der Auto-Experten: Schaum mit dem Pumpsprüher von unten nach oben auftragen, weil der Dreck an den Schwellern und am Heck am hartnäckigsten ist und der Schaum dort länger einwirken kann. Dann andersherum abspülen.

Etwas komplexer ist die Reinigung der Felgen. Diese sollte man regelmäßig im kalten Zustand mit Felgenreiniger behandeln, weil sich beim Fahren etwa Bremsabrieb in die Oberfläche frisst: erst anfeuchten, Reiniger eine Weile einwirken lassen und dann abspülen. 

Jetzt bitte ganz sanft

Jetzt erst wird richtig gewaschen - mit pH-neutralem Autoshampoo und einem Lammfell- oder Mikrofaser-Waschhandschuh. Diesmal wird von oben nach unten gearbeitet: vom Dach über die Glasflächen, Motorhaube, Kofferraumdeckel und die Flanken zu Schweller und Stoßfänger. Wichtig ist hierbei, genug Shampoo-Wasser zu benutzen und den Waschhandschuh nach jedem Teilstück gründlich in dem Eimer mit klarem Wasser auszuspülen. 

Nach der sorgfältigen Wäsche - am besten mit minimalem Druck in geraden Bahnen - das ganze Auto gründlich abspülen. 

Jetzt kann getrocknet werden, ideal eignet sich dafür ein großes saugstarkes Mikrofasertuch zum Beispiel mit Waffelstruktur. Ein weiteres Tuch hilft im Anschluss letzte feuchte Stellen zu trocknen. Auch hier ist die Arbeitsrichtung: von oben nach unten. 

Die Kür kommt mit Liebe

Und nun noch mal zurück zum empfindlichen Lack: Um den zu schützen, eignen sich Sprühversieglungen oder Wachse. Sie werden dünn aufgetragen und mit einem weiteren Mikrofasertuch auspoliert. Kunststoffflächen können ebenfalls behandelt werden, hier eignen sich demnach Tiefenpfleger mit UV-Schutz.

Und wer jetzt noch Liebe für sein Auto über hat, kann für die glänzende Optik noch ein dünnes Reifen-Dressing auftragen.

© dpa-infocom, dpa:260813-930-524174/1


Von dpa
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