Am Autohof Ansbach an der A6: Unfallflucht endet mit Polizeieinsatz und Widerstand | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.03.2026 10:52

Am Autohof Ansbach an der A6: Unfallflucht endet mit Polizeieinsatz und Widerstand

Der flüchtige Fahrer wurde am Autohof Ansbach gefunden. Er saß mit 1,6 Promille am Steuer. (Symbolbild: Sven Hoppe/dpa)
Der flüchtige Fahrer wurde am Autohof Ansbach gefunden. Er saß mit 1,6 Promille am Steuer. (Symbolbild: Sven Hoppe/dpa)
Der flüchtige Fahrer wurde am Autohof Ansbach gefunden. Er saß mit 1,6 Promille am Steuer. (Symbolbild: Sven Hoppe/dpa)

Nach einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf Höhe Autobahnkreuz Nürnberg-Süd beging einer der Unfallbeteiligten wenig später Unfallflucht. Nachdem die Polizei ihn wenig später aufgriff, leistete er jedoch immensen Widerstand.

Gegen 21 Uhr ist ein 61-jähriger Fahrer eines Mercedes-Kleintransporters auf der rechten Spur der Tangente am Autobahnkreuz Nürnberg Süd unterwegs gewesen. Er fuhr von der A73, Fahrtrichtung Feucht, auf die A6, Fahrtrichtung Heilbronn, auf. Dort wurde er von einem 43-jährigen Fahrer eines VW überholt, wobei die beiden Fahrzeuge leicht zusammenstießen, schreibt die Verkehrspolizei Feucht.

Alkoholische Getränke am Seitenstreifen abgestellt

Verletzt wurde niemand, der Schaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich, schreibt die Polizei. Die Fahrer hielten wenige Kilometer danach am Seitenstreifen an. Der 43-Jährige stellte dabei eine Bierflasche und ein Cocktailglas am Seitenstreifen ab.

Anschließend fuhr er weiter, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Gegen den Fahrer des VW wurde eine Fahndung eingeleitet. Er fuhr über die Anschlussstellen Neuendettelsau und Lichtenau bis Ansbach. Wenig später wurde er Mann am Autohof Ansbach an der A6 aufgefunden und dort kontrolliert.

Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Der Mann durfte nicht mehr weiterfahren, seinen Führerschein musste er abgeben. Um den Blutalkoholwert gerichtsfest zu bestimmen, sollte eine Blutentnahme durchgeführt werden. Laut Polizei wehrte sich der Mann jedoch dagegen und versuchte, sich loszureißen. Die Beamten fesselten ihn und brachten ihn „mit körperlicher Gewalt” zu Boden, um das Blut abnehmen zu können.

Verletzt worden sei bei dem Vorfall niemand, so die Polizei. Gegen den Mann wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.


Irmeli Pohl
Irmeli Pohl
Volontärin
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