Wer kleine Zimmer hat oder auf nur wenigen Quadratmetern wohnt, hat oft nicht viel Platz für große Pflanzen. Will man das Zuhause dennoch grün gestalten, braucht man Exemplare, die sich besser in enge Räume einfügen als eine ausladende Monstera oder hohe Zimmerpalme. Das können beispielsweise hängende und rankende Arten sein, also etwa Leuchterblumen, Efeutute oder Erbsenpflanze, rät die Plants & Flowers Foundation Holland.
Die Erbsenpflanze etwa gehört zu den Sukkulenten, erinnert optisch tatsächlich an grüne Erbsen an einer grünen Kette - und mag laut dem Magazin „Mein schöner Garten“ nährstoffarme und gut drainierte Kakteen- oder Kräutererde. Außerdem: wenig Wasser, Wärme und viel Sonne bis Halbschatten. Platzieren kann man sie und andere hängende und rankende Arten etwa auf hohen Regalböden und schmalen Wandboards. Von dort wachsen die Pflanzen dann über die Kanten oder ziehen sich an der Wand entlang.
Will man gezielt Akzente setzen, kann man sie auch an einen etwas überraschenden Standort stellen. Ein Tipp der Foundation: die Erbsenpflanze in einem Glasgefäß aufstellen oder die Pflanzen auf Bücherstapeln platzieren.
Nicht nur raumsparend, sondern auch optisch eine gute Idee: das Zimmergrün auf verschiedenen Ebenen platzieren, etwa mit Hilfe kleiner Podeste. Wer mag, kann dafür auch mit unterschiedlich hohen Töpfen arbeiten.
Die Foundation empfiehlt zudem Pflanzen mit unterschiedlicher Optik zu kombinieren. Dafür kann man etwa zu Exemplaren mit Blüten, mit krausen und mit auffällig gemusterten Blättern greifen - und eine kleine Pflanze mit langen, frei wachsenden Trieben in den Fokus stellen.
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