Zimmerbrand in Neustadt/Aisch: Vier Personen wegen Rauchgasvergiftung behandelt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.02.2026 08:57, aktualisiert am 04.02.2026 11:01

Zimmerbrand in Neustadt/Aisch: Vier Personen wegen Rauchgasvergiftung behandelt

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte die Anwohner den Brand schon weitgehend gelöscht. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte die Anwohner den Brand schon weitgehend gelöscht. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte die Anwohner den Brand schon weitgehend gelöscht. (Foto: Rainer Weiskirchen)

Am Dienstagabend war in Neustadt/Aisch eine Jacke in eine brennende Kerze geraten. Die Bewohner reagierten schnell und griffen zum Feuerlöscher.

Kurz nach 22 Uhr wurde am Dienstag die Feuerwehr Neustadt zu einem Zimmerbrand in die Straße „Am Hasengründlein” alarmiert. In der Einsatzmeldung war auch noch die Möglichkeit gemeldet, dass eine Person in Gefahr sein könnte.

Die Sorge bestätigte sich zum Glück nicht. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Bewohner den Brand schon weitgehend gelöscht. Vier Personen waren jedoch mit Rauchgasen in Kontakt gekommen. Die Feuerwehr betreute sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, der die Verletzten ins Krankenhaus brachte.

Die Feuerwehr konzentrierte sich auf Nachlöscharbeiten, belüftete das Gebäude, schaffte das Brandgut ins Freie und kontrollierte die Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera.

Nach den ersten Ermittlungen der Neustädter Polizei hatte eine 15-jährige eine brennende Kerze auf einer Kommode hinter einer Zimmertür stehen. Beim Verlassen des Raums stand die Tür so offen, dass sich eine dort hängende Jacke an der Kerze entzünden konnte. Das Feuer konnte zum Glück schnell entdeckt und durch die Eltern mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpft werden. Allerdings mussten Eltern und die beiden Kinder mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus verbracht werden.

Der Sachschaden wird zunächst auf ca. 15.000 Euro geschätzt.


Von Rainer Weiskirchen und Manfred Blendinger
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