Ein klares Bekenntnis für nachhaltiges Wirtschaften und eine soziale Entwicklung im Sinne des Gemeinwohls und für mehr Tier- und Artenschutz: Unter diesen Aspekten haben die Mitglieder und Freunde der Ansbacher ÖDP ihre Liste für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt.
Für die Nominierung der insgesamt 40 Kandidatinnen und Kandidaten konnten Mitglieder der Tierschutzpartei und der Pro-Europäischen Partei VOLT gewonnen werden, wie es in einer Mitteilung heißt. Mehrere Neueintritte verstärken die Liste der ÖDP mit insgesamt 15 Frauen und 25 Männern. Die neue Liste mit Menschen aller Generationen und aus verschiedenen Berufen soll zeigen, dass Gemeinschaft, Erfahrung und frische Ideen zusammengehören.
Es engagieren sich zukünftig 24 parteifreie Kandidatinnen und Kandidaten für die ÖDP. Die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber wohnt in der Kernstadt, die andere Hälfte in den umliegenden Ortsteilen von Ansbach. „Mit den gewählten Kandidatinnen und Kandidaten fühlen wir uns gut gewappnet, die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen“, so der Ortsvorsitzende und Spitzenkandidat Martin Berberich. „Wir wissen, wo den Bürgerinnen und Bürgern der Schuh drückt. Ich will mich vor allem für ein lebenswertes Ansbach für alle Generationen einsetzen.“
Dazu gehören ein funktionierender Verkehrsverbund, eine regionale Wertschöpfung ebenso wie nachhaltiges und erschwingliches Wohnen. Für eine klimaschonende Wärmeversorgung soll die Abwärme aus der Kläranlage in Eyb als Fernwärme genutzt werden. Ein Investitionsprogramm zur energetischen Sanierung der Schulen und Schaffung von Wohnraum durch Aktivierung der über 430 Baulücken in der Stadt sind laut Mitteilung weitere Schwerpunkte.
Von den Kandidatinnen und Kandidaten wurden wichtige Impulse für den Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und zukunftsfähige Mobilität gesetzt. Die Bewahrung der Lebensgrundlagen, der Schutz der Ressourcen und der kommunalen Trinkwasserversorgung liegen ihnen besonders am Herzen, wie es in der Mitteilung weiter heißt.
Ob Gesundheitsfürsorge, Mobilität, Energie, Naturschutz oder soziale Stabilität: Die Kandidatinnen und Kandidaten waren sich einig, dass man vom Reden ins Handeln kommen müsse. Man verwies zudem auf rechtliche Möglichkeiten der StVO-Novelle 2024, im Umfeld der Wohnanlage für Menschen mit Behinderung und geplanter Fußgängerüberwege Tempo 30 festzusetzen. Ansbach brauche ein besseres Verkehrskonzept.
In der anschließenden Wahl wurde die Liste einstimmig angenommen. Zur Bündelung der Kräfte für eine erneute Fraktionsstärke der ÖDP im Stadtrat wurde darauf verzichtet, einen eigenen OB-Kandidaten zu nominieren. Die Liste: