Wegen zehn Euro Gebühr: Lkw-Fahrer schlägt Parkwächter am Autohof Herrieden | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.03.2026 08:43

Wegen zehn Euro Gebühr: Lkw-Fahrer schlägt Parkwächter am Autohof Herrieden

Zahlreiche Polizeistreifen fahndeten nach dem 46-jährigen Sattelzugfahrer. (Symbolbild: Carsten Rehder/dpa)
Zahlreiche Polizeistreifen fahndeten nach dem 46-jährigen Sattelzugfahrer. (Symbolbild: Carsten Rehder/dpa)
Zahlreiche Polizeistreifen fahndeten nach dem 46-jährigen Sattelzugfahrer. (Symbolbild: Carsten Rehder/dpa)

Weil er zehn Euro Gebühr bezahlen sollte, um seine Pause am Autohof Herrieden (Landkreis Ansbach) verbringen zu dürfen, rastete ein 46-jähriger Lkw-Fahrer am Freitagabend völlig aus.

Der zuständige 36-jährige Parkwächter hatte ihn bei Beginn der gesetzlich vorgeschriebenen Pause aufgefordert, zunächst die fällige Parkgebühr zu entrichten. Das berichtet die Verkehrspolizei Ansbach.

Mit diesen Geschäftsbedingungen war der Sattelzugfahrer aber offenbar nicht einverstanden. Er gab Gas, fuhr einen Teil der Absperrung um und gelangte so auf die Parkfläche.

Der Parkwächter verfolgte den Sattelzug zu Fuß und stellte den Fahrer zur Rede. Es kam zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, so die Polizei, die jedoch schnell eskalierte. Der Lkw-Fahrer schlug mit Fäusten auf den Parkwächter ein. Anschließend zog der 46-Jährige nach Zeugenaussagen ein längeres Messer und bedrohte damit den 36-Jährigen, bevor er sich wieder in seinen Sattelzug setzte und flüchtete.

Bei den anschließenden großflächig angelegten Fahndungsmaßnahmen mit einer Vielzahl von Polizeistreifen wurde der Sattelzug kurze Zeit später auf der A 6 zwischen Neuendettelsau und Schwabach durch Zivilkräfte der Verkehrspolizei-Inspektion Ansbach entdeckt. Bei der anschließenden Kontrolle im Bereich der Anschlussstelle Schwabach West ließ sich der Fahrer widerstandslos festnehmen. Vor seiner Weiterfahrt musste er auf staatsanwaltschaftliche Anordnung eine „nicht unerhebliche Sicherheitsleistung” bezahlen.


Gudrun Bayer
Gudrun Bayer
... ist seit Oktober 2020 bei der FLZ und hat hier als Chefredakteurin ihren Traumjob gefunden. Als Autorin tritt die frühere Sportredakteurin, Gerichtsreporterin und Magazinredakteurin nur noch selten in Erscheinung. Nach mehr als 40 Jahren im Journalismus werkelt sie im Hintergrund dafür, dass ihre Kolleginnen und Kollegen gute Rahmenbedingungen für die Berichterstattung haben. Und sie hat ein Herz für die Ausbildung.
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