Warum der Freistaat ein weiteres Strahlenschutz-Labor öffnet | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.02.2026 13:27

Warum der Freistaat ein weiteres Strahlenschutz-Labor öffnet

Ein neues Strahlenschutzlabor in Kulmbach soll den AKW-Rückbau in Bayern begleiten. (Symbolbild) (Foto: Daniel Vogl/dpa)
Ein neues Strahlenschutzlabor in Kulmbach soll den AKW-Rückbau in Bayern begleiten. (Symbolbild) (Foto: Daniel Vogl/dpa)
Ein neues Strahlenschutzlabor in Kulmbach soll den AKW-Rückbau in Bayern begleiten. (Symbolbild) (Foto: Daniel Vogl/dpa)

Ein neues Kompetenzzentrum für Strahlenschutz soll vor allem den AKW-Rückbau in Bayern begleiten. Das Zentrum in Kulmbach übernehme zentrale Aufgaben „bei den Freigabemessungen im Zuge des Rückbaus der bayerischen Kernkraftwerke“, sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). „Das gewährleistet unabhängige Kontrollen und hohe Transparenz.“ 

Bayern hat demnach im Bereich Strahlenschutz nun zwei leistungsfähige Labore – in Augsburg und in Kulmbach. Die Notfallvorsorge werde dadurch zukunftssicher aufgestellt, sagte Glauber weiter. 

Im Kulmbacher Labor werden vor allem Proben, die bei Kontrollen vor Ort im Zusammenhang mit dem AKW-Rückbau genommen werden, untersucht. Dazu zählen nach Angaben des Ministeriums Freigabemessungen und die strahlenschutztechnische Überwachung des Personals. Der Neubau in Kulmbach für 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat rund 40 Millionen Euro gekostet.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-744793/1


Von dpa
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