Weil er versucht haben soll, einen 28-Jährigen gezielt umzubringen, sitzt ein 47-Jähriger in Untersuchungshaft. Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Ansbach folgte einen Antrag der Staatsanwaltschaft. „Wir gehen von Heimtücke aus”, sagte Oberstaatsanwalt Jonas Heinzlmeier auf FLZ-Anfrage.
Die Tat am Donnerstag gegen 17 Uhr in der Schalkhäuser Landstraße sorgte bei Autofahrern für Entsetzen. Sie sahen, wie ein Mann mit seinem Pkw einen anderen auf dem Gehweg umfuhr, dann ausstieg und mit einem langen Messer auf den am Boden Liegenden einstach.
Mehrere Notrufe gingen bei der Polizei ein. Die Schilderungen der Augenzeugen ließen zunächst eine Amoktat für möglich erscheinen, doch beim Eintreffen der ersten Streifen war klar: Hier geht es um eine private Abrechnung.
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