Ablauf: Am Mittwochmorgen wurde Noah von einem Fahrdienst an der Weißfrauenschule im Frankfurter Bahnhofsviertel abgesetzt. Seitdem ist er verschwunden.
Aussehen: Das Kind ist etwa 1,35 Meter groß. Gekleidet war der Junge zum Zeitpunkt des Verschwindens unter anderem mit einer schwarzen Daunenjacke und einer grün-gelb-blauen Pudelmütze. Am Freitagnachmittag veröffentlichte die Polizei ein Foto, auf dem das Kind eine schwarze Baseball-Kappe und eine orangefarbene Jacke trägt.
Suche: Nach dem Jungen wurde mit großem Aufwand gesucht. Bereits am Mittwoch war etwa die Wasserschutzpolizei am nahen Main im Einsatz. Am Donnerstag wurde die Suche ausgeweitet, unter anderem mit Hilfe eines Hubschraubers. An der Schule wird sein Ranzen gefunden.
Weitere Ermittlungen: Der Bekanntenkreis von Noah und vor allem seine Familie werden durchleuchtet. Zwei Tage nach dem Verschwinden intensivierte die Polizei am Freitag ihre Ermittlungen im familiären Umfeld. Am Nachmittag teilte sie mit, dass sich Noah nach den aktuellen Erkenntnissen zufolge bei seiner Mutter befindet.
Aufenthaltsort: Wo Mutter und Kind sind, ist aber weiter unklar. Die Polizei geht vom Rhein-Main-Gebiert aus und konzentriert hierauf ihre Ermittlungen.
Familiäre Situation: Noah stand seit Herbst 2025 unter Obhut des Jugendamts Frankfurt/Main. Dem ging nach Angaben des Sozialdezernats ein richterlicher Beschluss voraus. Er lebte zuletzt also nicht bei seiner Familie. Die Mutter hat laut Polizei kein Sorgerecht.