Zwischen Gollhofen und Oberickelsheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) stießen am Freitagabend zwei Pkw zusammen. Nach den ersten Angaben der Polizei wurde die Vorfahrt eines Wagens missachtet.
Der Unfall ereignete sich gegen 20 Uhr auf der B13 nahe der Anschlussstelle Gollhofen der A7. Zunächst war ein frontaler Aufprall gemeldet worden, doch offenbar hatte ein Wagenlenker, der auf die Bundesstraße einfahren wollte, einen vorfahrtberechtigten Pkw übersehen. Ein Auto geriet in Brand.
Wie die Polizei am Abend berichtete, war nach dem derzeitigem Ermittlungsstand eine Fahrerin mit einem weiteren Insassen auf der B13 in Richtung Oberickelsheim unterwegs. Im Kreuzungsbereich mit der Kreisstraße NEA 45 wollte der Fahrer eines Opel Corsa von Rodheim kommend die Bundesstraße überqueren. Hierbei übersah er offenbar das vorfahrtsberechtigte Fahrzeug, sodass es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der auf der B 13 fahrende Pkw von der Fahrbahn geschleudert und geriet in Brand. Die Fahrerin und ihr Beifahrer konnten sich selbst aus dem Pkw befreien. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen.
Im Opel Corsa befanden sich drei Personen, von denen zwei schwere und eine leichte Verletzungen erlitten. Alle fünf Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Im Einsatz befanden sich neben den Feuerwehren der Rettungsdienst sowie zwei Rettungshubschrauber. Die B 13 war bis 21:30 Uhr komplett gesperrt; die Feuerwehr leitete den Verkehr um.
Die Feuerwehren betreuten die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, löschten den Pkw-Brand unter Atemschutz, sperrten die Straße für den Zeitraum der Unfallaufnahme und leiteten den Verkehr um.
Die Feuerwehren aus Gollhofen und Uffenheim waren gerade auf dem Rückweg von einem Verkehrsunfall auf der A7 in Fahrtrichtung Würzburg. Dort hatte ein Pkw-Fahrer ein regionales Informationsschild gerammt. Der Wagen stand mit der Hinterachse auf der Leitplanke. Die betroffenen Personen wurden bereits vom Rettungsdienst betreut. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle für den Zeitraum der Unfallaufnahme ab und stellten den Brandschutz sicher.