Über fingierte Kurznachrichten viel Geld ergaunert

Fast 10.000 Euro haben Unbekannte laut Polizei im Raum Rothenburg bei zwei Handy-Betrugsfällen ergaunert. Ausgangspunkt waren via Smartphone versendete Kurznachrichten.

Am Montagnachmittag erhielt demnach eine Geslauer Rentnerin eine Nachricht von einer Person, die sich als ihr Sohn ausgab. Er sei in Not und sein Mobiltelefon kaputt. Daher werde auch eine andere Handynummer angezeigt, lautete der Text. Die besorgte Frau und deren Mann hätten das geglaubt und 1900 Euro auf das vom Betrüger angegebene Konto überwiesen, so die Polizei.

Einer 59-Jährigen in Rothenburg sei am Sonntag per Kurznachricht die Finanznotlage der Tochter vorgetäuscht worden. Zwei Rechnungen seien zu bezahlen, die die Tochter nicht begleichen könne, da ihr Handy einen Wasserschaden habe und Online-Banking nicht möglich sei, wurde behauptet. Auch in diesem Fall wurde dem Betrüger laut Polizei viel Geld überwiesen, und zwar 8000 Euro, die ins Ausland flossen.

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