TSC Neuendettelsau will Schwung aus dem Pokal-Fight mitnehmen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.03.2026 16:07

TSC Neuendettelsau will Schwung aus dem Pokal-Fight mitnehmen

Die Hürde Mögeldorf (in Blau Andre Lunz) haben Michael Arnold und der TSV Neuendettelsau im Februar genommen. Die nächste Hürde heißt ASV Weisendorf. (Foto: Martin Rügner)
Die Hürde Mögeldorf (in Blau Andre Lunz) haben Michael Arnold und der TSV Neuendettelsau im Februar genommen. Die nächste Hürde heißt ASV Weisendorf. (Foto: Martin Rügner)
Die Hürde Mögeldorf (in Blau Andre Lunz) haben Michael Arnold und der TSV Neuendettelsau im Februar genommen. Die nächste Hürde heißt ASV Weisendorf. (Foto: Martin Rügner)

In der Fußball-Landesliga Nordost will sich der TSC Neuendettelsau wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern. Am Samstag, 28. März, ab 16 Uhr, ist der Tabellenachte ASV Weisendorf zu Gast.

Der ASV Weisendorf liegt mit 38 Punkten nach 26 Spielen im gesicherten Tabellenmittelfeld, ist allerdings nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen (jeweils 0:3 bei Quelle Fürth und Schwabach 04) auf Wiedergutmachungskurs. Andererseits konnte man mit 5:2 gegen den Dritten Münchberg gewinnen, der TSC trifft also auf die Wundertüte der Liga.

Bester Torschütze des ASV ist Tim Fierus mit sechs Treffern. Der defensive Mittelfeldspieler kam vor der Saison vom SVG Steinachgrund nach Weisendorf und hat sich schnell im Team etabliert. Weisendorf verteilt das Toreschießen also auf mehrere Schultern, was unterstreicht, wie ausgeglichen die Mannschaft besetzt ist.

Deutliche Hinspielpleite

Im Hinspiel unterlag der TSC 1:5. „In Weisendorf Anfang September haben wir auch in der Höhe verdient verloren”, räumt Trainer Dieter Kreiselmeier ein. „Weisendorf ist aus meiner Sicht spielerisch und taktisch eine der besten Mannschaften der Liga. Sie agieren im Ballbesitz sehr variabel mit vielen Positionswechseln, wechseln während des Spiels auch öfter das System, gerade im Hinblick auf die Umstellung von Vierer- auf Dreier- bzw. Fünfer-Kette.”

Neuendettelsau unter Zugzwang

Nach dem 0:1 in Weißenburg ist für den TSC der Vorsprung auf die Relegationsplätze aufgebraucht, denn die hinteren Teams der Tabelle punkten. Die Niederlage wurde intern besprochen und abgehakt, und unter der Woche konnte wieder Selbstvertrauen getankt werden: 3:1 gewann Neuendettelsau im Totopokal gegen Steinachgrund.

Blick richtet sich nach vorne

Diesen Schwung will die Mannschaft mitnehmen und Kreiselmeier hat sich gegen den Favoriten etwas vorgenommen: „Wir brauchen gegen Weisendorf eine sehr gute Mannschaftsleistung. Wir müssen gegen den Ball auch bei Positionswechseln des Gegners unsere Ordnung behalten und läuferisch viel investieren, um die Räume klein zu bekommen. Dazu ist es wichtig, dass wir in der Offensive wieder mit mehr Überzeugung und Konsequenz unsere Aktionen zu Ende bringen”, erläutert er seinen Matchplan.

TSC leidet weiterhin an Personalmangel

Mit Paul Beil und Maximilian Hirschmann (beide Schambeinentzündung) fallen allerdings nun zwei Spieler ebenso langfristig aus wie Jochen Roth und Felipe Adler (beide Knie). Gegen Weißendorf fehlen auch Oliver Moll (Prellung am Knöchel), Moritz Herboldsheimer (Prellung am Mittelfuß) und Leon Reichel (Urlaub). Der Einsatz von Julius Schöniger (Infekt) ist fraglich.


Von Rasmus Cramer
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