Torreiche Partie beschert der SpVgg Ansbach einen Teilerfolg zum Abschluss | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 18.05.2024 16:26

Torreiche Partie beschert der SpVgg Ansbach einen Teilerfolg zum Abschluss

Niklas Seefried (rechts) erzielte die ersten beiden Ansbacher Tore in Aschaffenburg. Hier setzt er sich gegen Niklas Borger durch und überwindet Torhüter Ricardo Döbert zum 0:1.  (Foto: sportfotografie.de/Julien Christ)
Niklas Seefried (rechts) erzielte die ersten beiden Ansbacher Tore in Aschaffenburg. Hier setzt er sich gegen Niklas Borger durch und überwindet Torhüter Ricardo Döbert zum 0:1. (Foto: sportfotografie.de/Julien Christ)
Niklas Seefried (rechts) erzielte die ersten beiden Ansbacher Tore in Aschaffenburg. Hier setzt er sich gegen Niklas Borger durch und überwindet Torhüter Ricardo Döbert zum 0:1. (Foto: sportfotografie.de/Julien Christ)

Die Erfolgsserie der SpVgg Ansbach in Aschaffenburg hält an. Zum Abschluss der Regionalligaspielzeit gab es einen verdienten Teilerfolg für die nullneuner bei der Viktoria. Der Endstand in einer Partie mit vielen Torraumszenen: 4:4.

Neun Jahre liegt die letzte Niederlage der SpVgg Ansbach im Stadion am Schönbusch in Aschaffenburg zurück. Aus dem aktuellen Kader damals beim 1:3 dabei waren Bastian Herzner, der den Ehrentreffer erzielte, und Patrick Kroiß. Außerdem auf dem Feld war Christoph Hasselmeier, mittlerweile Sportlicher Leiter der nullneuner.

Doppelpack von Niklas Seefried

Im Saisonfinale 2024 gehörte Kroiß wie gewohnt zur Ansbacher Startelf, der Angreifer bekam jedoch einige neue Mitspieler. Fabio Wagner, Finn Haag und Nico Frisch bekamen eine Chance von Beginn an.

Allerdings waren es die Ansbacher Stammspieler, die das Geschehen der erstren Hälfte prägten. Nach feiner Vorarbeit von Tom Abadjiew erzielte Niklas Seefried den Führungstreffer (9. Minute) und ließ nach gut 30 Minuten das zweite Tor der Gäste folgen. Hier profitierte er von einem bösen Fehlpass des Aschaffenburgers Alexandru Paraschiv.

In einem munteren Spiel verpasste Kapitän Tobias Dietrich bei einem Lattentreffer das dritten Ansbacher Tor nur knapp. Den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte Matvey Obolkin, der mit einem schönen Heber einen Angriff über die linke Seite abschloss (23.).

Elfmeter bringt den Ausgleich

Aschaffenburg kam mit mehr Offensivdrang aus der Kabine, aber erst ein von Daniel Cheron verwandelter Elfmeter, den Pepe Brekner an Florian Pieper verursacht hatte - zumindest nach Meinung von Schiedsrichter Steffen Ehwald, es gab durchaus andere Ansichten - brachte den Gastgebern den Ausgleich. Aber Ansbach ging ein drittes Mal in Führung, Torschütze diesmal war Tom Abadjiew, der per Kopf nach einer Ecke erfolgreich war.

Oberseider trifft per Kopf

Offensivaktionen auf beiden Seiten prägten auch die Schlussphase, was den 868 Zuschauern gut gefiel. Benjamin Baier traf von der Strafraumgreze aus flach zum 3:3, dem der eben erst eingewechselte Cross Idahosa nach einer Freistoßflanke sogar den Aschaffenburger Führungstreffer folgen ließ (77.). Aber auch Ansbach hatte noch einen im Köcher: Lukas Oberseider war per Kopf nach einer Ecke zum insgesamt verdienten Unentschieden erfolgreich, das den Ansbachern den 13. Platz in der Abschlusstabelle sichert.

Viktoria Aschaffenburg:Döbert (42. Grün) - Klement, Borger, Dähn, Cheron (88. Mai) - Meyer (30. Kleiner), Baier, Schulz, Obolkin - Pieper (77. Idahosa), Paraschiv (62. Desch).
SpVgg Ansbach:Heid (75. Brisske) - Abadjiew, Oberseider, Brekner, Manz - Frisch (54. Schmidt), Haag (59. Kestel), Dietrich, Wagner (75. Hartnagel) - Kroiß, Seefried (93. Landshuter).
Tore: 0:1 Seefried (9.), 1:1 Obolkin (23.), 1:2 Seefried (34.), 2:2 Chereon (58./Foulelfmeter), 2:3 Abadjiew (63.), 3:3 Baier (72.), 4:3 Idahosa (77.), 4:4 Oberseider (82.).
Gelb: - Schmidt, Brekner, Haag.
Schiedsrichter: Steffen Ehwald (Geldersheim).
Zuschauer: 868.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
north