Testspiel steigt in Ingolstadt: Winter zwingt SpVgg Ansbach zur Verlegung | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.01.2026 13:25

Testspiel steigt in Ingolstadt: Winter zwingt SpVgg Ansbach zur Verlegung

Rollenverständnis und Führungsidentität: Darum ging es für Niklas Reutelhuber (rechts, links Co-Trainer Matthias Rascher) zum Start des Lehrgangs. (Foto: Martin Rügner)
Rollenverständnis und Führungsidentität: Darum ging es für Niklas Reutelhuber (rechts, links Co-Trainer Matthias Rascher) zum Start des Lehrgangs. (Foto: Martin Rügner)
Rollenverständnis und Führungsidentität: Darum ging es für Niklas Reutelhuber (rechts, links Co-Trainer Matthias Rascher) zum Start des Lehrgangs. (Foto: Martin Rügner)

Das Winterwetter beeinträchtigt die Vorbereitung beim Fußball-Regionalligisten SpVgg Ansbach. Das zweite Testspiel findet deshalb auch nicht wie geplant in Ansbach, sondern am Samstag, 31. Januar, ab 18.30 Uhr beim FC Ingolstadt II statt.

Im Sportpark Ingolstadt steht im Gegensatz zu Ansbach ein bespielbarer Kunstrasen zur Verfügung. Die nullneuner absolvierten unter der Woche angesichts der Schneedecke auf ihrem Übungsplatz vermehrt Athletiktraining im Fitnessstudio und absolvierten Läufe.

Bayernligist soll die Ansbacher fordern

Der Bayernligist war im Sommer schon Testspielgegner der Ansbacher. In Muhr am See mussten sich die Ansbacher um Torschütze Patrick Kroiß mit 1:3 geschlagen geben. Die Drittliga-Reserve steht auf dem fünften Tabellenplatz der Gruppe Nord, sechs Punkte hinter Spitzenreiter ASV Neumarkt, und stellt mit 44 Treffern den gefährlichsten Angriff der Liga. Mit acht Toren führt Edis Bakic die FC-Torjägerliste an, der auch im Sommer schon gegen Ansbach erfolgreich war.

„Das ist eine starke Mannschaft, die gutes Pressing spielt und uns entsprechend fordern wird”, sagt Niklas Reutelhuber über den Gegner. Der Trainer der SpVgg Ansbach verbrachte unter der Woche einige Tage in der DFB-Akademie in Frankfurt im Kreis von 51 Männern und Frauen, die die A-Lizenz erwerben wollen. Auch dort lag Schnee.

Rollenverständnis und Führungsidentität

„Da sind sehr viele interessante Leute unter anderem aus den Bundesligavereinen dabei, da ist viel interessanter Austausch möglich”, berichtet Reutelhuber. In der ersten Präsenzphase der Ausbildung, die bis November dauert, ging es um Rollenverständnis und Führungsidentität. Zudem standen praktische Einheiten in der Fußballhalle auf dem DFB-Campus auf dem Programm.

Auch Thorsten Kirschbaum im Lehrgang dabei

In Frankfurt traf Reutelhuber unter anderem den aus Obernzenn stammenden Thorsten Kirschbaum, Trainer beim Ansbacher Ligarivalen DJK Vilzing, sowie die ebenfalls aus der Regionalliga bekannten Daniel Adlung (SpVgg Greuther Fürth) und Julian Grell (TSV Aubstadt).

Bekannte Namen unter den Lehrgangsteilnehmern sind außerdem Sascha Mölders (ehemals 1860 München) und die ehemaligen Nationalspieler Lars Stindl, Nelson Haedo Valdez (Werder Bremen) und Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt).


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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