Suche nach Amokläufer: Ermittler wollen ihm keine Hinweise liefern | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.08.2025 19:56

Suche nach Amokläufer: Ermittler wollen ihm keine Hinweise liefern

Nicht nur in Deutschland sucht die Polizei nach dem 34-jährigen Ansbacher. Sein Haftbefehl ist auf Europa ausgedehnt. (Symbolbild: Bernd Weißbrod/dpa)
Nicht nur in Deutschland sucht die Polizei nach dem 34-jährigen Ansbacher. Sein Haftbefehl ist auf Europa ausgedehnt. (Symbolbild: Bernd Weißbrod/dpa)
Nicht nur in Deutschland sucht die Polizei nach dem 34-jährigen Ansbacher. Sein Haftbefehl ist auf Europa ausgedehnt. (Symbolbild: Bernd Weißbrod/dpa)

Seit elf Tagen ist der frühere Ansbacher Amokläufer verschwunden. Weil er nicht als gefährlich gilt, sieht die Staatsanwaltschaft Ansbach weiter keinen Grund für eine öffentliche Fahndung.

Am Samstag, 16. August, kehrte der 34-Jährige nicht von einem genehmigten Tagesausgang ins Bezirksklinikum Erlangen zurück. Dass er sich offenbar nicht absetzte, um sofort neue Straftaten zu begehen, entspricht der Einschätzung seiner Ärzte. Sie hielten ihn nach einer langen Behandlungszeit von 16 Jahren nicht mehr für gefährlich.

Am 17. September 2009 hatte der damals 18-Jährige zehn Jugendliche und Erwachsene im Gymnasium Carolinum mit Molotow-Cocktails und einer Axt verletzt. Für seine Tat war eine psychische Erkrankung mitentscheidend. Hätte er nicht unter einer schizoiden Persönlichkeitsstörung gelitten und bei klarem Verstand gehandelt, wäre er längst wieder auf freiem Fuß.

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