Stündlich von Tegernsee nach Jenbach – neue Buslinie ab 2027 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.03.2026 17:25

Stündlich von Tegernsee nach Jenbach – neue Buslinie ab 2027

Die neue Buslinie soll den Achenpass vom Individualverkehr entlasten. (Archivbild)   (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Die neue Buslinie soll den Achenpass vom Individualverkehr entlasten. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Die neue Buslinie soll den Achenpass vom Individualverkehr entlasten. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Im Stundentakt ohne Umsteigen von Tegernsee in Bayern nach Jenbach in Tirol: Das soll nächstes Jahr möglich sein. Mit der österreichweit ersten Interregio-Buslinie entstehe eine direkte grenzüberschreitende Verbindung zwischen zwei wichtigen Bahnknoten der Regionen, teilte das österreichische Verkehrsministerium mit. Die neue Verbindung solle die Tourismusregion stärken und das Pendeln vereinfachen.

Gegenüber dem Auto konkurrenzfähig

Fahrgäste brauchen von Jenbach nach Tegernsee künftig rund eine Stunde und 13 Minuten. Durch wenige Haltestellen und optimierte Umstiegszeiten zum Fernverkehr sei das Angebot auch gegenüber dem Auto konkurrenzfähig, hieß es. Die neue Linie wird täglich zwischen etwa 6.20 Uhr und 19.20 Uhr verkehren und insgesamt bis zu 14 Verbindungen pro Richtung anbieten. 

Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) kündigte laut der österreichischen Agentur Apa an, es würden künftig noch eine Handvoll an weiteren Interregio-Buslinien folgen - ohne jedoch eine konkrete Zahl zu nennen. Das Tirol-Bayern-Projekt müsse als erster Aufschlag für schnellere und direkte Busverbindungen über die Grenzen in ganz Österreich verstanden werden. 

Meilenstein für Tirol und Bayern 

Tirols Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ) nannte die neue Buslinie einen verkehrspolitischen Meilenstein für Tirol und Bayern und vor allem für die Achensee-Region. Sie solle auch den Achenpass vom Individualverkehr entlasten. Zudem werde das Tiroler Inntal besser mit dem Großraum München und dem überregionalen Bahnnetz verknüpft. Das Projekt soll von Österreich, Tirol und Bayern finanziert werden.

© dpa-infocom, dpa:260311-930-803226/1


Von dpa
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