Stühlerücken im Ansbacher Stadtrat: Neue zweitstärkste Fraktion | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.08.2025 16:18

Stühlerücken im Ansbacher Stadtrat: Neue zweitstärkste Fraktion

Die Fraktion Freie Wähler/Die Ansbacher haben durch ihre Verstärkung nun ein Anrecht auf weitere Posten in verschiedenen Gremien. (Foto: Evi Lemberger)
Die Fraktion Freie Wähler/Die Ansbacher haben durch ihre Verstärkung nun ein Anrecht auf weitere Posten in verschiedenen Gremien. (Foto: Evi Lemberger)
Die Fraktion Freie Wähler/Die Ansbacher haben durch ihre Verstärkung nun ein Anrecht auf weitere Posten in verschiedenen Gremien. (Foto: Evi Lemberger)

Der Wechsel des aus der CSU ausgetretenen Stadtrats Professor Dr. Franz-Xaver Huber zur Fraktion Freie Wähler/Die Ansbacher hat nicht gerade ein politisches Erdbeben ausgelöst. Aber es hat seine neue Fraktion mit sechs Mandaten zur zweitstärksten Kraft im Stadtrat gemacht. Deshalb kommt es in einigen Gremien zum Stühlerücken.

Gestartet waren die Freien Wähler nach der Kommunalwahl 2020 mit drei Stadträten. Kurze Zeit später vergrößerte sich die Fraktion durch den Zusammenschluss mit den zwei „Die Ansbacher”-Stadträten auf fünf Mandate. Hubers Wechsel macht die Fraktion jetzt zur zweitgrößten im Stadtrat – mit Anrecht auf zusätzliche Sitze in Ausschüssen und Gremien. Deshalb musste sich der Stadtrat jetzt mit der Neubesetzung beschäftigen.

Im Schul- und Kulturausschuss verliert Professor Huber seinen Sitz als CSU-Stadtrat, rückt aber als Vertreter der Fraktion Freie Wähler/Die Ansbacher (FW/AN) wieder ein. Für ihn macht deshalb der neue Fraktionskollege Dr. Paul Kupser Platz. In sieben weiteren Ausschüssen war Huber nur als zweiter Stellvertreter des etatmäßigen Mitglieds geführt – sein Fraktions-Wechsel führt hier nicht zu einer Neubesetzung.

Anders sieht es beim Umlegungsausschuss aus

Anders sieht es beim Umlegungsausschuss aus, der sich mit der Neugestaltung von Grundstücksflächen beschäftigt, um Bauland zu schaffen oder bestehende Baugebiete zu entwickeln. Hier führen die neuen Kräfteverhältnisse im Stadtrat dazu, dass Claus Kotzurek (FW/AN) Sabine Stein-Hoberg von den Grünen ersetzt.

Im Aufsichtsrat der Stadtwerke, in dem neben Oberbürgermeister Thomas Deffner (CSU) und Bürgermeisterin Elke Homm-Vogel (FW/AN) vier weitere Stadträte vertreten sind, rückt jetzt Hans-Jürgen Eff (FW/AN) neu ein. Platz machen muss hier SPD-Stadträtin Kathrin Pollack. Bei den Stellvertretern kommt Dr. Paul Kupser (FW/AN) zum Zuge, hier muss Sebastian Höhn (BAP) weichen.

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In den Aufsichtsräten der Ansbacher Versorgungs- und Verkehrsholdung (AVVH) und der Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH (ABuV) ist künftig jeweils Dr. Paul Kupser als Stellvertreter gelistet – die BAP-Stadträte Sebastian Höhn und Monika Raschke-Dietrich sind nicht mehr vertreten.

BAP und Grüne müssen Sitze hergeben

Im Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes wird Siegfried Blank (FW/AN) zum Stellvertreter von CSU-Stadtrat Joseph Hillermeier, Manfred Stephan (BAP) scheidet aus. In der Verbandsversammlung des Zweckverbands für Abfallbeseitigung müssen Hannes Hüttinger und sein Stellvertreter Manfred Stephan (beide BAP) ihren Sitz für Siegfried Blank und Claus Kotzurek (beide FW/AN) räumen.

Im Seniorenbeirat der Stadt Ansbach ersetzen Dr. Paul Kupser und sein Stellvertreter Siegfried Blank (beide FW/AN) die Grünen-Stadträte Dr. Bernhard Schmid und Sabine Stein-Hoberg. Im Integrationsbeirat sitzen künftig Elke Homm-Vogel und ihr Stellvertreter Dr. Paul Kupser (beide FW/AN) statt der BAP-Stadträte Monika Rachke-Dietrich und Manfred Stephan. Im Sanierungsbeirat lösen Claus Kotzurek und Hans-Jürgen Eff (FW/AN) die BAP-Stadträte Manfred Stephan und Monika Raschke-Dietrich ab.

Und im Kuratorium der Bachwoche sind SPD-Stadtrat Martin Porzner und sein Stellvertreter, Bürgermeister Dr. Markus Bucka (BAP) künftig nicht mehr vertreten. Hier rücken Siegfried Blank und Hans-Jürgen Eff (beide FW/AN) nach.


Winfried Vennemann
Winfried Vennemann
Redakteur
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