Stadtrat Dinkelsbühl: Das sind die Reaktionen auf Engelhards Fraktionswechsel | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.08.2025 18:55

Stadtrat Dinkelsbühl: Das sind die Reaktionen auf Engelhards Fraktionswechsel

Gewitterstimmung über dem Dinkelsbühler Rathaus: Bürgermeisterin Nora Engelhard, Stellvertreterin des CSU-Oberbürgermeisters Dr. Christoph Hammer, hat die CSU-Fraktion im Stadtrat verlassen. (Foto: Martina Haas)
Gewitterstimmung über dem Dinkelsbühler Rathaus: Bürgermeisterin Nora Engelhard, Stellvertreterin des CSU-Oberbürgermeisters Dr. Christoph Hammer, hat die CSU-Fraktion im Stadtrat verlassen. (Foto: Martina Haas)
Gewitterstimmung über dem Dinkelsbühler Rathaus: Bürgermeisterin Nora Engelhard, Stellvertreterin des CSU-Oberbürgermeisters Dr. Christoph Hammer, hat die CSU-Fraktion im Stadtrat verlassen. (Foto: Martina Haas)

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Huber und der Vorsitzende des Ortsverbands der Dinkelsbühler Christsozialen, Manfred Scholl, bedauern den Austritt Nora Engelhards aus der Fraktion. Während Huber Differenzen zurückweist, lobt Scholl Engelhards „höchste Wertschätzung und Anerkennung” in der Bevölkerung.

Nora Engelhard ist aus der CSU-Fraktion des Dinkelsbühler Stadtrats ausgetreten. Persönliche Interessen und der Kommunikationsstil in der Fraktion hätten eine Grenze überschritten, die ihr eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr ermögliche, sagt sie zu den Gründen. (Foto: Martina Haas)
Nora Engelhard ist aus der CSU-Fraktion des Dinkelsbühler Stadtrats ausgetreten. Persönliche Interessen und der Kommunikationsstil in der Fraktion hätten eine Grenze überschritten, die ihr eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr ermögliche, sagt sie zu den Gründen. (Foto: Martina Haas)

CSU-Fraktion in Dinkelsbühl schrumpft weiter: Nora Engelhard tritt aus

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Der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Huber beteuert in einer von der FLZ angefragten schriftlichen Stellungnahme zum Austritt Nora Engelhards, dass es „inhaltliche oder zwischenmenschliche Differenzen” in der Zusammenarbeit von Oberbürgermeister, Fraktionsvorsitzendem und Ortsvorsitzendem „nicht gegeben” habe. Huber begründet auf Nachfrage der FLZ Engelhards Entscheidung mit Gerüchten und „Unruhe hinsichtlich der zukünftigen Position der Bürgermeisterin” und „Konkurrenz aus den eigenen Reihen”, doch seien solche Behauptungen „frei erfunden und schlicht falsch”.

Es seien mit Nora Engelhard „mehrere sehr vertrauensvolle Gespräche” geführt worden. Letztlich habe sie eine persönliche Entscheidung getroffen, „die wir bedauern”.

Wahlversprechen sollen weiter umgesetzt werden

Die FLZ fragte den CSU-Fraktionsvorsitzenden auch, ob er aus dem Austritt von vier CSU-Stadtratsmitgliedern nun persönliche Konsequenzen ziehe. Darauf ging er in seiner schriftlichen Stellungnahme nicht ein. Stattdessen versicherte er, dass die Fraktion „in großer Geschlossenheit weiterhin genau das tun” werde, was den Bürgerinnen und Bürgern vor der Kommunalwahl 2020 versprochen worden sei und wofür die CSU mit neun Sitzen gewählt worden sei.

Für den Dinkelsbühler Ortsverband teilte Vorsitzender und Stadtrat Manfred Scholl auf Nachfrage der FLZ mit, dass die CSU Dinkelsbühl das Verlassen der CSU-Fraktion von Stadtratskollegin und Bürgermeisterin Nora Engelhard „sehr bedauert”. Auch persönlich stimme ihn das „sehr traurig”, da Engelhard einen wesentlichen Anteil der positiven Wahrnehmung der CSU in der Bevölkerung präge. Sie genieße „durch ihre offene und kommunikative Art in der Bevölkerung höchste Wertschätzung und Anerkennung und das wird uns künftig fehlen”.

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Rückkehr soll offen gelassen werden

Dass die CSU am Ende der aktuellen Stadtratsperiode die Hälfte ihrer Fraktionsmitglieder verloren hat, „muss sowohl im Ortsvorstand als auch in der CSU-Fraktion besprochen werden”. Diese Forderung hatte Scholl bereits beim Austritt von Florian Schneider, Andreas Schirrle und Florian Zech gestellt.

Für die nächste Zeit bleibe es wichtig, die Kommunikation mit Nora Engelhard, Florian Zech, Florian Schneider und Andreas Schirrle aufrechtzuerhalten und eine Möglichkeit zur Rückkehr offenzulassen, meint Scholl.

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