SpVgg Ansbach unterliegt den Kickers 0:1 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 25.08.2023 20:09

SpVgg Ansbach unterliegt den Kickers 0:1

Das 0:1 nach zwei Minuten: Dardan Karimani überwindet SpVgg-Torhühter Heiko Schiefer. (Foto: Martin Rügner)
Das 0:1 nach zwei Minuten: Dardan Karimani überwindet SpVgg-Torhühter Heiko Schiefer. (Foto: Martin Rügner)
Das 0:1 nach zwei Minuten: Dardan Karimani überwindet SpVgg-Torhühter Heiko Schiefer. (Foto: Martin Rügner)

Vor eigenem Publikum war die SpVgg Ansbach in der aktuellen Spielzeit der Fußball-Regionalliga bis zum Gastspiel der Würzburger Kickers ungeschlagen. Das änderte sich gegen den Titelanwärter vom Main. Der favorisierte Gast entführte mit einem 1:0-Erfolg als erste Mannschaft drei Punke aus dem Xaver-Bertsch-Sportpark.

„Das ist ein Gegner, den wir definitiv nicht unterschätzen dürfen, aber ohne Wenn und Aber schlagen müssen”, meinte Kickers-Coach Marco Wildersinn vor dem Spiel. Seine Mannen folgten dem Befehl und setzten damit die Erfolgsserie gegen die Ansbacher aus der Vorsaison (7:1, 1:0) fort.

Im dritten Heimspiel setzte SpVgg-Trainer Christoph Hasselmeier erstmals Stürmer Michael Sperr von Anfang an ein. Niklas Seefried musste auf die Bank.

Wildersinn baute sein Team gegenüber der Vorwoche ebenfalls nur auf einer Position um und holte Abwehrspieler Thomas Haas in die Startformation. Neuzugang Pascal Moll vom FC Schweinfurt saß auf der Bank.

1871 Zuschauer, darunter viele und lautstarke Würzburger Fans, sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen. Die erste Hälfte dominierte der Favorit klar. Keine zwei Minuten waren gespielt, da durften die Kickers-Fans schon die Führung bejubeln. Eine Flanke von der rechten Seite drückte Dardan Karimani über die Linie.

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Über eben die rechte Seite liefen viele Gästeangriffe. Die Ansbacher Defensive hatte große Mühe, weitere Gegentreffer zu verhindern. Kurz vor der Pause half auch Glück. Benjica Caciel, der die Führung vorbereitet hatte, traf mit seinen Schuss nur den Pfosten.

Mit individueller und spielerischen Klasse beschworen die Kickers immer wieder gefährliche Situation im gegnerischen Strafraum herauf. Ansbach war dazu nur selten in der Lage. Ausnahme war die 25. Minute. Eine Hereingabe von der linken Seite brachte Michael Kleinschrodt aus kurzer Distanz nicht im Netz unter.

Die Kickers spielten auch in Hälfte zwei konsequent auf den zweiten Treffer und hatten erneut Pech, als Thomas Haas mit einem schönen Schuss nur den Pfosten traf (51.).

Die Würzburger verlagerten das Spiel derart konsequent in die Ansbacher Hälfte, dass der zweite Treffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Zunächst aber fand sich immer noch ein SpVgg-Abwehrbein, das den erfolgerichen Abschluss verhinderte. Auch der eingewechselte Moll brachte das Leder frei vor Schiefer nicht imTor unter.

So durfte Ansbach bis in die Nachspielzeit hoffen, aber die Kickers ließen sich den zweifelsohne verdienten Sieg nicht mehr nehmen.

Bereits am kommenden Dienstag steht den Ansbachern das nächste Spiel bevor. Dann geht es zur Reserve des 1. FC Nürnberg.

SpVgg Ansbach: Schiefer - Belzner (82. Karakas), Bayerlein (82. Oberseider), Weeger, Manz - Dietrich - Kleinschrodt, Schelhorn, Brekner (54. Deliboyraz) - Sperr (60. Niklas Seefried), Schmidt (70. Herzner).

Würzburger Kickers: Friedsam - Haas, Wegmann, Hägele, Kurzweg - Franjic (66. Wessig), Zaiser, Meisel (92. Scholz) - Caciel (78. Moll), Sané (72. Sausen), Karimani (66. Junge-Abiol).

Tor: 0:1 Karimani (2.).- Gelb: Weeger, Schelhorn - Haas, Kurzweg.- Zuschauer: 1871.- Schiedsrichter: Andreas Hummel (Betzigau).


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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