SpVgg Ansbach schlägt FC Augsburg II mit 1:0 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.09.2023 16:01

SpVgg Ansbach schlägt FC Augsburg II mit 1:0

Jubel zum Abpfiff: Trainer Christoph Hasselmeier (Mitte) mit dem springenden Torschützen Niklas Seefried und Pepe Brekner (rechts). (Foto: Martin Rügner)
Jubel zum Abpfiff: Trainer Christoph Hasselmeier (Mitte) mit dem springenden Torschützen Niklas Seefried und Pepe Brekner (rechts). (Foto: Martin Rügner)
Jubel zum Abpfiff: Trainer Christoph Hasselmeier (Mitte) mit dem springenden Torschützen Niklas Seefried und Pepe Brekner (rechts). (Foto: Martin Rügner)

Die SpVgg Ansbach hat ihre Negativserie in der Fußball-Regionalliga Bayern beendet. Im Heimspiel gegen den FC Augsburg II gelang ein 1:0-Sieg. Torschütze des Tages war Niklas Seefried. Und es gab ein kurioses Comeback von Patrick Kroiß.

SpVgg-Trainer (und offiziell Ersatztorwart) Christoph Hasselmeier wechselte auf zwei Positionen gegenüber der 1:2-Niederlage in Memmingen vor einer Woche. Für Christian Kestel und Tom Abadjiew spielten die Rückkehrer Michael Belzner und Michael Kleinschrodt.

Augsburgs Trainer Tobias Strobl vertraute fast exakt der Startelf, die in der Vorwoche den damaligen Drittplatzierten Aubstadt schon zur Halbzeitpause (5:0) zerlegt hatte. Nur für Mert Kömür rückte Kristijan Taseski unter die ersten Elf.

Der Gästeblock blieb leer

Auffällig viel Polizei war im Xaver-Bertsch-Sportpark zu sehen. Gerüchteweise sollten Fans der Würzburger Kickers anreisen, um ihre befreundeten FCA-Anhänger zu unterstützen. Doch es kamen weder die einen noch die anderen - der Gästefanblock blieb diesmal leer. Auch die SpVgg-Anhänger hielten sich ein wenig zurück, insgesamt waren 835 Zuschauer da.

Die Gastgeber hatten in den Anfangsminuten gleich ein paar ganz gute Szenen nach Balleroberungen und schnellen Bällen in die Spitze. Augsburg versuchte, Ball und Spiel zu kontrollieren, leistete sich aber das gesamte Spiel über zu viele einfache Ballverluste im letzten Drittel. Echte Torchancen gab es in der Anfangsviertelstunde nicht.

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In der 22. Minute musste Ansbachs Mittelfeldakteur Daniel Schelhorn verletzt vom Feld. Er agierte bis dahin gut im Pressing und in den Zweikämpfen. Der eingewechselte Jonas Sauerstein rutschte ins zentrale Mittelfeld und Kleinschrodt dafür auf die rechte Schelhorn-Seite.

Nach 25 Minuten wird es munterer

Nach etwa 25 Minuten hielten beide Abwehrreihen erstmals den Atem an. Niklas Seefried fand per Rückpass von der rechten Seite keinen Abnehmer im Augsburger Strafraum. Auf der Gegenseite klärte die Ansbacher Abwehr eine Flanke von Augsburgs Linksverteidiger Aaron Zehnter im Fünfmeterraum.

Es wurde nun munterer. Die erste dicke Chance hatte Augsburg nach einer Ecke in der 29. Minute. SpVgg-Torhüter Sebastian Heid parierte auf der Torlinie. In der 31. Minute wollten wiederum auf der anderen Seite Seefried und Sauerstein nicht selbst aufs Tor schießen, die Möglichkeit verpuffte.

Als Seefried zwei Minuten später der Ball erneut vor die Füße fiel, fackelte er nicht mehr lange. Eine scharfe Hereingabe von Michael Sperr klärte FCA-Torwart Marcel Lubik mit dem Fuß an die Strafraumgrenze, wo Seefried den Ball mit links abfasste und flach zum 1:0 ins Tor jagte.

Verdiente Pausen-Führung für Ansbach

Kurz vor der Pause hatte Kleinschrodt nach einer Ecke noch einen guten Torabschluss. Doch Lubik klärte den Schuss stark zur Ecke. Damit ging Ansbach mit einer verdienten Führung in die Pause.

Es änderte sich an den Spielanteilen nach der Pause nicht viel. Augsburg versuchte, das Geschehen zu kontrollieren, Ansbach verteidigte aber gut und erzwang immer wieder Ballverluste der Gäste für schnelle Aktionen nach vorne. Nach einer solchen Aktion hatte Seefried in der 57. Minute die erste dicke Chance für das 2:0.

Es ging so weiter. Die Augsburger erspielten sich allerdings bis zur 70. Minute keine einzige Torchance. Sie feuerten lediglich ein paar Distanzschüsse ab, die für keine Gefahr sorgten.

In der Schlussphase wurden die Augsburger Angriffe erwartungsgemäß zunehmend wütender. Ansbach verteidigte aber weiter konsequent gut und ließ kaum Torgefahr aufkommen.

Stattdessen bekamen die Fans ihre gewünschte Einwechslung. Patrick Kroiß durfte nach überstandener Kreuzbandverletzung in den letzten fünf Minuten aufs Feld. Dafür gab es natürlich Applaus. Eher verwundert nahmen die Zuschauer zur Kenntnis, dass Kroiß von Coach Hasselmeier in der 94. Minute wieder vom Feld geholt wurde. Für ihn kam dann Bastian Herzner, um letzte hohe Bälle in den Strafraum wegzuverteidigen.

Das gelang und Ansbach hatte sich die drei Punkte verdient.

SpVgg Ansbach: Heid - Belzner, Oberseider, Weeger, Manz - Schelhorn (22. Sauerstein), Kleinschrodt, Dietrich, Brekner (77. Abadjiew) - Sperr (86. Kroiß, 94. Herzner), N. Seefried (73. F. Seefried).
FC Augsburg II: Lubik - Bell, Aigner, Haimerl, Zehnter - Taseski (46. Reinelt), Deger - Kaube (73. Rathgeber), Hofgärtner, Hausmann (59. Ehrlich) - Japaur.

Tore: 1:0 Niklas Seefried (33.).- Gelb: Belzner (49.), Sperr (66.) / Aigner (45.), Haimerl (67.), Zehnter (71.).- Schiedsrichter: Peter Dotzel (Heidenfeld).- Zuschauer: 835.

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