Nach mehr als zehnmonatiger Bauzeit ist die Sanierung der Bahnhofstraße in Schopfloch – der Kreisstraße AN42 – bis auf kleinere Restarbeiten abgeschlossen. Am Mittwoch soll die Ortsdurchfahrt für den Straßenverkehr wieder freigegeben werden.
Gestern blickten Vertreter der Kommune und des Landkreises sowie der beauftragten Baufirma und des Ingenieurbüros auf das Projekt zurück. Der Kreis hat für den rund 300 Meter langen Streckenabschnitt knapp 140.000 Euro in die Erneuerung der Fahrbahndecke investiert. Die Kommune war mit einem stattlichen Betrag von rund einer Million Euro für die Erneuerung der Infrastruktur im Boot.
In den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde fielen die Sanierung von Kanälen und Wasserleitungen, der Breitbandausbau sowie die Herstellung der gepflasterten Gehwege. Außerdem wurde eine neue Straßenbeleuchtung mit LED-Technik installiert; der Energieversorger beteiligte sich mit Kabelbauarbeiten.
Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Bürgermeister Oswald Czech sowie Markus Kriegler, Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises, würdigten das gute Zusammenwirken der Beteiligten an einem durchaus aufwendigen Projekt. Bauen auf einer Ortsdurchfahrt sei aufgrund der vielen Hausanschlüsse wesentlich komplexer als auf freier Strecke, erläuterte Landrat Ludwig.
Letztlich hat die Sache auch länger gedauert als ursprünglich geplant, machte Bürgermeister Oswald Czech deutlich. Nicht zuletzt hatten die für die Bauausführung Verantwortlichen auch noch auf eine warme Witterung gewartet, um für die Asphaltierung optimale Bedingungen zu schaffen.
Gemeindeoberhaupt Czech freute sich, dass die Maßnahme nun abgeschlossen ist und durch den Ausbau deutliche Verbesserungen erzielt wurden. Dabei hob er eine neu geschaffene Fahrbahneinengung hervor, durch die an einer neuralgischen Stelle mehr Platz für den Gehweg geschaffen werden konnte. Laut Markus Kriegler zählte diese frühere Gefahrenstelle für die Fußgänger zu den Gründen, das Projekt an der vielbefahrenen Straße anzugehen. Die Schopflocher Bahnhofstraße wird täglich von bis zu 1800 Kraftfahrzeugen genutzt.
Ein Lob gab es beim Pressetermin auch für die Anwohner, die über Monate mit Einschränkungen zurechtkommen mussten. Bauleiter Lukas Beck von der Firma Rossaro dankte für deren Verständnis sowie auch deren Unterstützung während der Projektzeit.