Veröffentlicht am 18.05.2022 14:54

Sattelzug kippt in Wiese: Lkw-Fahrer stirbt am Steuer

Über die aufgeschnittene Windschutzscheibe bargen die Helfer der Feuerwehr den 56-Jährigen. (Foto: Manfred Blendinger)
Über die aufgeschnittene Windschutzscheibe bargen die Helfer der Feuerwehr den 56-Jährigen. (Foto: Manfred Blendinger)
Über die aufgeschnittene Windschutzscheibe bargen die Helfer der Feuerwehr den 56-Jährigen. (Foto: Manfred Blendinger)

Im Führerhaus seines umgekippten Sattelzugs wurde in der Nähe von Rothenburg ein 58-Jähriger tot aufgefunden.

Der Lkw war gegen 12 Uhr vor einer Rechtskurve im Steinsfelder Ortsteil Gypshütte nach links von der Straße abgekommen und über eine Böschung auf die linke Seite gekippt. Es gibt für die Polizei keine Anzeichen für ein Unfallgeschehen. "Wir haben keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung", sagte der Rothenburger Inspektionsleiter Stefan Schuster.

Rund 50 Helfer der Feuerwehren aus Hartershofen, Oberscheckenbach, Adelshofen und Rothenburg eilten zu der Unfallstelle. Sie schnitten die Windschutzscheibe des auf der Seite in einer Wiese liegenden Lkw auf, um den Mann bergen zu können.

Neben den Einsatzkräften des Roten Kreuzes wurde die Besatzung des Rettungshubschraubers aus Ochsenfurt angefordert. Die Hoffnung, den 58-Jährigen, der keine schweren äußeren Verletzungen aufwies, reanimieren zu können, erfüllte sich nicht. Am Unfallort schien eine medizinische Ursache für den Unfall wahrscheinlich

Der Fahrer aus Bad Salzuflen hatte für eine Spedition aus dem westfälischen Lippstadt in einem nur wenige Kilometer entfernten Werk Gips in seinen 40-Tonner geladen. Weil sich Diesel aus dem Tank in das Erdbereich ergossen hatte, war auch das Wasserwirtschaftsamt eingeschaltet.

Ein Gutachter kam im Auftrag der Ansbacher Staatsanwaltschaft, um den Hergang des Unfalls zu klären. Bisher sind keine Augenzeugen des Unfalls bekannt. Fall es doch welche geben sollte, bittet die Rothenburger Polizei um Hinweise unter der Telefonnummer 09861/9710.

Manfred Blendinger

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