Die Sanitäterinnen und Sanitäter des Malteser-Hilfsdienstes hatten auf dem Katholikentag in Würzburg bislang wenig Ernstfälle zu versorgen. Die Zahl der Sanitäts-Einsätze sei niedrig gewesen, teilte ein Sprecher mit. Bis Freitagvormittag seien 70 Behandlungen von Besucherinnen oder Besuchern notwendig gewesen. Vier Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
„Wir erleben eine Großveranstaltung, die trotz der vielen Besucher wenige Einsätze erfordert. Das wechselhafte, eher kühle Wetter sorgt dafür, dass Probleme wie Kreislaufschwächen kaum vorkommen. Das weitflächige Gelände und gute Verkehrswege tragen zu der ohnehin angenehmen und entspannten Atmosphäre bei“, sagte Einsatzleiter Markus Bensmann.
Gefragt sei der Fahrdienst der Malteser, der Menschen mit Beeinträchtigung zu den Veranstaltungsorten bringt. „Unsere Fahrerinnen und Fahrer sind viel unterwegs. Das freut uns sehr, weil wir den Personen damit die Teilnahme an Gottesdiensten, Podien oder einfach einem Bummel über die Kirchenmeile ermöglichen können.“
Neben dem Sanitäts- und Fahrdienst haben die Malteser auch die Aufgabe, für etwa 1.000 Katholikentagsgäste in Gemeinschaftsunterkünften zu sorgen.
Insgesamt sind 400 Malteser-Helfer, davon die meisten ehrenamtlich, in Würzburg im Einsatz. Der Katholikentag, zu dem 60.000 Gäste erwartet werden, endet am Sonntag.
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