Veröffentlicht am 29.06.2022 12:39

„Ruhiger Einsatzverlauf“: Bundespolizei zieht nach G7 Bilanz

Einsatzfahrzeuge der Polizei fahren während des G7-Gipfels in einer Kolonne. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild)
Einsatzfahrzeuge der Polizei fahren während des G7-Gipfels in einer Kolonne. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild)
Einsatzfahrzeuge der Polizei fahren während des G7-Gipfels in einer Kolonne. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild)

463 vollstreckte Haftbefehle, 111 Waffendelikte, 383.858 Personenkontrollen: Der G7-Gipfel im bayerischen Elmau hat die Bundespolizei gefordert, lief aber weitgehend friedlich ab. Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann, sprach nach dem Ende des Treffens der sieben führenden demokratischen Industrienationen von einem „ruhigen Einsatzverlauf“, wie er in einer Mitteilung vom Mittwoch erklärte. „Damit war der G7-Gipfel 2022 in Elmau noch friedlicher als der dortige G7-Gipfel 2015“, bilanzierte Romann.

Vom 14. bis zum 28. Juni waren demnach täglich etwa 11.000 Bundespolizisten für den G7-Gipfel im Einsatz. Bei den vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen wurden 383 858 Menschen angehalten und kontrolliert. Dabei fanden die Beamten auch Menschen, gegen die ein Haftbefehl vorlag. 463 solcher offener Haftbefehle wurden während des Gipfeltreffens vollstreckt.

Außerdem erfasste die Polizei den Angaben nach bis Dienstagmitternacht 111 Waffendelikte, 3572 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, 433 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und 157 Urkundendelikte.

© dpa-infocom, dpa:220629-99-845459/3

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