Endlich ist für die Rothenburger Handballfans die handballlose Zeit vorbei: Nach dem erfolgreichen Auftakt mit dem Auswärtssieg in Anzing bestreitet die 1. Herrenmannschaft des TSV 2000 Rothenburg gegen den VfL Günzburg das erste Heimspiel der neuen Regionalligasaison.
Nach zwei achten Plätzen in den Vorjahren beendeten die Tauberstädter die vergangene Spielzeit auf dem sehr guten sechsten Tabellenplatz. Insbesondere starke Auftritte in der Heimat mit Siegen gegen die Spitzenmannschaften HaSpo Bayreuth, HT München und VfL Günzburg bescherten der Mannschaft von Trainer Valentin Akushka einen Platz im vorderen Mittelfeld im bayerischen Handballoberhaus.
Bayerischer Meister und Aufsteiger in die Dritte Bundesliga wurde die SG Regensburg, in die Oberliga absteigen mussten der TSV Haunstetten, der TSV Ismaning und die DJK Waldbüttelbrunn. Neu in der Regionalliga Bayern werden die HG München-Fürstenfeldbruck als Absteiger aus der Dritten Bundesliga sowie die Aufsteiger TSV Ottobeuren, DK Rimpar II und HC Erlangen III an den Start gehen.
Neben der HG München-Fürstenfeldbruck werden HaSpo Bayreuth, HT München und die TG Landshut in der Spitzengruppe der Liga erwartet. Dahinter wird sich vermutlich wieder ein breites Mittelfeld bilden, zu dem auch die Rothenburger gehören möchten. „Wir wollen erneut möglichst schnell die erforderlichen Punkte sammeln, um uns aus der Abstiegszone fernhalten zu können“, formuliert Abteilungsleiter Fink das Saisonziel. „Ich freue mich schon jetzt auf die tolle Atmosphäre mit vielen Fans bei unseren Heimspielen“, so Fink weiter.
Der Kader präsentiert sich in der neuen Saison etwas verändert: Patrick Schneider, Srdjan Ilicin, Aziz Altwish und Gabriel Gluhak haben die Tauberstädter verlassen, neu im Team sind Milan Stancic (HSG Lauf/Heroldsberg), Johannes Laubinger und Leon Vogel (beide HG Ansbach). Felix Wack, Lukas Pfänder und Theo Erdmann, die bereits in der letzten Saison Spiele im Regionalligakader absolvieren konnten, sind fest in den Erstmannschaftskader aufgerückt.
Da nicht alle gewünschten Transfers verwirklicht werden konnten, haben sich Maxi Schmidt und Dennis Orf dankenswerterweise bereit erklärt, auch in der Saison 2026/2027 für die Rothenburger „ERSTE“ aufzulaufen. An weiteren Neuzugängen, die sich hoffentlich in den nächsten Wochen realisieren lassen, wird derzeit noch gearbeitet. Der Sieg in Anzing zeigt aber, dass der Kader schon jetzt konkurrenzfähig ist. Der Weg, viele Spieler aus der eigenen Jugend in die Regionalligamannschaft zu bringen, wird aber weiter erfolgreich beschritten.
Auf der Trainerbank gab es keine Veränderungen: Trainer Valentin Akushka und Co-Trainer Nermin Jasarevic gehen in ihre zweite Saison an der Seitenlinie der Tauberstädter. Für das Athletiktraining, wichtiger Bestandteil jeder Saisonvorbereitung, zeichnete auch in diesem Jahr wieder Martin Hanselmann (CTK-Sportpark, Neusitz) verantwortlich. Wie schon seit vielen Jahren wurden in seinen Trainingseinheiten die konditionellen Grundlagen für die lange Regionalligasaison gelegt.
Nach dem Heimspiel gegen Günzburg geht es für die Mannen von Trainer Akushka mit zwei ganz schweren Aufgaben weiter: Nach dem Spiel bei der TG Landshut erwarten die Tauberstädter die HG München-Fürstenfeldbruck, in deren Reihen mit Anton Ehrlinger auch ein Rothenburger steht, zum nächsten Heimspiel in der Mehrzweckhalle.
Dauerkarten für die Regionalligasaison sind bei den Heimspielen und auch in der Geschäftsstelle des TSV 2000 Rothenburg in der Galgengasse 46 erhältlich. Die Einzelspiele kosten 8 EUR (ermäßigt 5 EUR) und die Dauerkarten kosten 88 EUR (ermäßigt 55 EUR). Mit dem Kauf einer Dauerkarte erhalten Sie Zugang zu allen 13 Heimspielen der Saison, zahlen aber nur den Eintrittspreis von 11 Partien. Seien Sie auch in der kommenden Saison wieder dabei, die Rothenburger Handballer freuen sich auf Sie!