Nach zwei Unfällen Staus auf der A6 von Ansbach nach Nürnberg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.12.2023 09:38, aktualisiert am 05.12.2023 10:52

Nach zwei Unfällen Staus auf der A6 von Ansbach nach Nürnberg

Der Rückstau nach zwei Unfällen bei Schwabach und Lichtenau reichte bis in den Landkreis Ansbach. (Symbolbild: David Inderlied/dpa)
Der Rückstau nach zwei Unfällen bei Schwabach und Lichtenau reichte bis in den Landkreis Ansbach. (Symbolbild: David Inderlied/dpa)
Der Rückstau nach zwei Unfällen bei Schwabach und Lichtenau reichte bis in den Landkreis Ansbach. (Symbolbild: David Inderlied/dpa)

Nach zwei Unfällen auf der A6 bei Schwabach und Lichtenau in Richtung Nürnberg kommt es zu Verkehrsbehinderungen im östlichen Landkreis Ansbach.

Gegen 4 Uhr ereignete sich nach den Angaben der Polizei zwischen den Anschlussstellen Schwabach-West und Schwabach-Süd ein Unfall, an dem drei Lkw und ein Pkw beteiligt waren. Eine 46-Jährige fuhr mit ihrem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen, als sie aufgrund der spiegelglatten Fahrbahn ins Rutschen kam. Dadurch drehte sich der Sattelzug um die eigene Achse und stand entgegen der Fahrtrichtung halb auf dem Seitenstreifen.

Ein dahinter fahrender 42-jähriger Kraftfahrer konnte dem Sattelzug der 46-Jährigen nicht mehr ausweichen und touchierte ihn seitlich. Danach kam er ebenfalls auf dem Seitenstreifen, jedoch in Fahrtrichtung, zum Stehen. Ein weiterer nachfolgender Lkw-Fahrer mit Anhänger erkannte die Situation rechtzeitig und bremste vor der Unfallstelle ab. Dadurch rutschte er jedoch ebenfalls über die glatte Fahrbahn und kam quer über dem rechten und mittleren Fahrstreifen zum Stehen.

Weil die Fahrbahn zu glatt war, konnte er keinen Meter weiterfahren. Einige Minuten erkannte ein 64-Jähriger mit seinem Audi die Unfallstelle zu spät und fuhr in den quer stehenden Lkw mit Anhänger. Durch den Zusammenstoß verletzte sich der 64-Jährige schwer am Arm, er wurde mit dem Rettungsdienst ins nächste Krankenhaus gebracht. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Die Bergung dauerte Stunden an. Der Sachschaden beträgt rund 40.000 Euro.

In der Folge kam es wegen des Staus und der Glätte zu einem weiteren Auffahrunfall bei Schwabach. Ein 47-Jähriger und eine 51-Jährige erlitten Verletzungen, nachdem ihrem Fahrzeug das Auto eines 39-Jährigen aufgefahren war.

Lkw bei Lichtenau umgekippt

Fast zur selben Zeit kam es zu einem zweiten Unfall bei Lichtenau. Nach den Angaben der Polizei fuhr um 4.08 Uhr die 52-jährige Fahrerin eines Sattelzuges in Fahrtrichtung Nürnberg. Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte mit dem Sattelzug auf die linke Seite. Dort blieb das Fahrzeug quer über der rechten Fahrspur liegen.

Die Fahrerin verletzte sich leicht am Arm und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus Schwabach gebracht. Ein Bergeunternehmen ist derzeit dabei, den Sattelzug wieder aufzustellen. Die Fahrbahn bleibt weiter zunächst nur einspurig befahrbar. Der Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Dies brachte im zunehmenden Berufsverkehr wachsende Probleme für die Autofahrer, die in den Großraum Nürnberg wollten. Die Staus bedeuteten Verzögerungen von rund einer Stunde. Die Nebenstraßen waren bei winterlichen Verhältnissen ebenfalls rasch überlastet, weil Autofahrer ab den Anschlussstellen Neuendettelsau, Lichtenau und Ansbach die Staus umfahren wollten.


Manfred Blendinger
Manfred Blendinger
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