Mehr Platz für Wohnraum: Das Baugebiet Hochschule in Feuchtwangen wird erweitert | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.03.2026 13:00

Mehr Platz für Wohnraum: Das Baugebiet Hochschule in Feuchtwangen wird erweitert

Durch die Umsetzung des Regenrückhaltebeckens in den südöstlichen Bereich des Areals ist es möglich, im nordöstlichen Bereich unweit der Photovoltaik-Freiflächenanlage mehr Platz für Wohnraum zu schaffen. (Foto: Jasmin Kiendl)
Durch die Umsetzung des Regenrückhaltebeckens in den südöstlichen Bereich des Areals ist es möglich, im nordöstlichen Bereich unweit der Photovoltaik-Freiflächenanlage mehr Platz für Wohnraum zu schaffen. (Foto: Jasmin Kiendl)
Durch die Umsetzung des Regenrückhaltebeckens in den südöstlichen Bereich des Areals ist es möglich, im nordöstlichen Bereich unweit der Photovoltaik-Freiflächenanlage mehr Platz für Wohnraum zu schaffen. (Foto: Jasmin Kiendl)

Die ersten Häuser im Wohnbaugebiet Hochschule in Feuchtwangen stehen bereits, weitere werden derzeit errichtet. Jetzt wird der Bebauungsplan geändert und nachgebessert. Die wesentlichen Punkte: Das Wohnbaugebiet wird in der nordöstlichen Ecke um 0,45 Hektar erweitert. Die Festsetzung zur Höhenlage und Gebäudehöhe wurde konkretisiert.

In der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses stellte Barbara Grabner vom beauftragten Herrieder Ingenieurbüro den vorliegenden Planentwurf vor und trug die Abwägungsvorschläge zu den Stellungnahmen vor, die im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange eingegangen waren.

Fördermittel stehen nicht zur Verfügung

Durch die Umsetzung des Regenrückhaltebeckens in den südöstlichen Bereich des Areals ist es möglich, im nordöstlichen Bereich unweit der Photovoltaik-Freiflächenanlage mehr Platz für Wohnraum zu schaffen. Es wird jedoch kein geförderter Wohnraum durch die BayernHeim sein, von dem in der Sitzung des Fachgremiums im Juni 2025 noch die Rede war. Der damalige BayernHeim-Geschäftsführer Ralph Büchele bestätigte seinerzeit auf FLZ-Anfrage „Vorgespräche“ mit der Stadt bezüglich eines Grundstücksankaufs sowie der Größenordnung des Vorhabens mit etwas mehr oder etwas weniger als 100 Einheiten.

Nach einem Zeitplan für die Realisierung des geförderten Wohnraums befragt, legte sich Büchele allerdings nicht fest und verwies auf einen Zusammenhang „mit der Verfügbarkeit der Fördermittel“. Wie die Wohnungsbaugesellschaft des Freistaats Bayern jetzt auf erneute Anfrage der FLZ informierte, „fehlt derzeit die Aussicht auf die Bereitstellung ausreichender Fördermittel”. Daher musste von einer Projektrealisierung in Feuchtwangen Abstand genommen werden. Und: „Es bestehen aktuell keine weiterführenden Planungen der BayernHeim für eine Projektentwicklung am Standort Feuchtwangen.”

„Anspruchsvolles Gelände” mit größeren Höhenunterschieden

In der Sitzung wies Grabner darauf hin, dass das Gelände mit teilweise größeren Höhenunterschieden „anspruchsvoll“ sei. Aufgrund der topographischen Lage wird nun bei der Festlegung des Bezugspunkts unterschieden, ob die Parzellen höher, gleich hoch oder tiefer wie die maßgebliche Erschließungsstraße liegen. Außerdem sind im Rahmen der baulichen Anlagen Geländeanpassungen bis zu drei Metern Höhe möglich.

Das Gremium stimmte den formulierten Abwägungsvorschlägen zu den Stellungnahmen zu, die im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange eingegangen waren, billigte den vorgelegten Planentwurf und beschloss die öffentliche Auslegung sowie die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange.

Wie die Stadtverwaltung nach der Sitzung wiederum auf FLZ-Anfrage mitteilte, sind bislang 23 Grundstücke im Baugebiet Hochschule verkauft, das heißt notariell beurkundet. Weitere 15 Parzellen sind reserviert.

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