Matcha-Alternative: Hojicha-Pulver besser in Maßen trinken | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.05.2026 11:01

Matcha-Alternative: Hojicha-Pulver besser in Maßen trinken

Hojicha-Pulver ist eine pulverisierte Form von Hojicha-Tee, einer traditionellen Sorte aus Japan, die aus gerösteten Grünteeblättern hergestellt wird. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Hojicha-Pulver ist eine pulverisierte Form von Hojicha-Tee, einer traditionellen Sorte aus Japan, die aus gerösteten Grünteeblättern hergestellt wird. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Hojicha-Pulver ist eine pulverisierte Form von Hojicha-Tee, einer traditionellen Sorte aus Japan, die aus gerösteten Grünteeblättern hergestellt wird. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Beide stammen aus Japan, beide sind Grüntee-Varianten: Matcha- und Hojicha-Tee haben einiges gemeinsam. Doch letzterer schmeckt nicht nur milder – und ein wenig schokoladig. Hojicha (zu Deutsch: „Rösttee“) ist auch eine Matcha-Alternative für alle, die weniger wach oder hibbelig werden wollen.

„Im Vergleich zu Matcha-Tee enthält er weniger Koffein“, sagt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern, „allerdings auch weniger gesundheitsfördernde Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Gerbstoffe.“

Im Pulver ist das ganze Blatt

Und worin unterscheiden sich die beiden japanischen Trendtees noch? Matcha wird aus jungen, beschatteten Blättern hergestellt. Für Hojicha kommen ältere Blätter und Stängel zum Einsatz, die nach dem Dämpfen kräftig geröstet werden. Dadurch bekommt Hojicha seine braune Farbe - und sein süßlich-karamelliges Aroma, das die Verbraucherzentrale Bayern als fast kaffeeartig beschreibt. Das passt etwa gut zu Milch.

Praktisch für alle, die Hojicha-Latte-Variationen mögen und sie schnell zubereiten wollen: Hojicha-Pulver statt losem Blatttee. Allerdings weisen die Verbraucherschützer darauf hin, dass man mit dem Pulver - anders als beim klassisch aufgegossenen Tee - das ganze Blatt zu sich nimmt. Und zwar inklusive möglicher Rückstände oder Verunreinigungen. Sie raten, Hojicha-Pulver deshalb nicht unbedingt täglich zu genießen. Gleiches gilt übrigens für Matcha-Grünteepulver.

© dpa-infocom, dpa:260504-930-30425/1


Von dpa
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