Licht am Ende des Tunnels für Wacker Chemie | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.10.2026 14:01

Licht am Ende des Tunnels für Wacker Chemie

Wacker Chemie hat zu kämpfen, doch in diesem Jahr helfen Sondereffekte. (Archiv) (Foto: Robert Michael/dpa)
Wacker Chemie hat zu kämpfen, doch in diesem Jahr helfen Sondereffekte. (Archiv) (Foto: Robert Michael/dpa)
Wacker Chemie hat zu kämpfen, doch in diesem Jahr helfen Sondereffekte. (Archiv) (Foto: Robert Michael/dpa)

Nach den hohen Verlusten des vergangenen Jahres arbeitet sich der Chemiekonzern Wacker aus der Krise. Im dritten Quartal kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 9,4 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro, der Nettogewinn belief sich auf gut 87 Millionen Euro - nach einem Verlust von 82 Millionen im Vorjahresquartal. Das Unternehmen führte das vor allem auf ein im vergangenen Jahr begonnenes Spar- und Effizienzprogramm zurück. Hilfreich war auch der Anstieg des Dollarkurses.

Das Unternehmen war 2025 mit einem Nettoverlust von 805 Millionen Euro tief in die roten Zahlen gerutscht. In diesem Jahr sind die Ergebnisse positiv, nach den ersten neun Monaten lag der Nettogewinn bei 452 Millionen Euro. Vorstandschef Christian Hartel und seine Kollegen hoffen nun auf dauerhaft bessere Zeiten und peilen wieder Wachstum an, obwohl die Weltlage nach wie vor ungewiss ist und viele Kunden nach wie vor zurückhaltend bei ihren Bestellungen sind. Ende September arbeiteten gut 15.900 Menschen für den Konzern, zwei Drittel davon in Deutschland. 

Wacker Chemie ist nach Firmenangaben führender Hersteller hochreinen Polysiliziums, dem Grundmaterial für Computerchips. Weitere Geschäftsbereiche sind Silikone, aus denen unter anderem Harze und Öle hergestellt werden können, sowie Polymere für die Herstellung von Lacken oder Klebstoffen.

© dpa-infocom, dpa:261029-930-912606/1


Von dpa
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