Vier Legenden-Teams spielen anlässlich des 30. Mitternachtsturnieres des TSV Wassertrüdingen am 25. Dezember eine eigene Runde aus. Diese verspricht Hallenfußball hoher Qualität. Die Legenden-Teams werden in den Spielplan der Turniermannschaften eingestreut. Mit dabei sind ehemalige Bundesliga-, Regionalliga-, Bayern- und Landesligaspieler.
In dieser Mannschaft kommen zum Großteil ehemalige Fußballer der SpVgg Ansbach zum Einsatz. Trainer Hans-Jürgen Brunner, der ehemalige Profi des 1. FC Nürnberg war fünfmal mit der SpVgg Ansbach Sieger und je einmal bester Spieler sowie Torschützenkönig, hat als Team zur Verfügung: Fredi Skurka, Sebastian Mechnik, Carl Collins, Denis Wiesinger, Marco Schülein, Stefan Hampl, Alexander Maul, Thomas Foth, Claus Meyer und Adriano Cieslak.
Neben Brunner selbst zählt vor allem Stefan Hampl zu den prominentesten Spielern, die sich nun in der Hesselberghalle wieder die Ehre geben. Er wechselte als Jugendspieler vom 1. FC Nürnberg zur SpVgg Ansbach. Danach ging der Torjäger zum SC 04 Schwabach und von dort zum SC Freiburg in die Bundesliga. Auf Freiburg folgte Wacker Burghausen und mit den Salzachstädtern stieg Hampl in die 2. Liga auf. Das Karriereende erlebte Hampl beim SC Feucht in der Regional- und Bayernliga.
Der Mitteleschenbacher Alexander Maul, derzeit Trainer des Kreisligisten FV Dittenheim, kam über die Jugend der SpVgg Ansbach zur DJK Schwabach, zum TSV Neustadt/Aisch und zur SG Quelle Fürth. Von dort aus ging es für ein Jahr in die 2. Liga zu Rot-Weiß Oberhausen und ein Jahr zu Jahn Regensburg. Dann folgten sechs Jahre bei Carl-Zeiss Jena, drei Jahre Jahn Regensburg und noch einmal ein Jahr in Jena als Profi.
Mit Thomas Foth ist eine der schillerndsten Figuren des Mitternachtsturnieres im Einsatz. Der Prototyp eines Torjägers stellte 1995 mit elf Treffern einen heute noch gültigen Turnierrekord auf, wurde bester Spieler und gewann mit dem TSV Neustadt/Aisch das Turnier. 2001 wurde Foth noch einmal zum besten Spieler gewählt, als Mitglied der Jubiläumsauswahl.
Das zweite Legenden-Team wird von Trainerikone Michael Endres betreut. Der langjährige Übungsleiter (unter anderem TSV Wassertrüdingen, ESV Ansbach-Eyb, SV Arberg) hat folgendes Aufgebot zur Verfügung: Andreas Redlof, Stefan Ruttmann, Oliver Metzger, Christian Sandner, Andreas Kintscher, Philip Weingärtner, Bernd Müller, Uwe Klostermeyer, Jörg Burkhardt und Oliver Wörner.
Mit Uwe Klostermeyer gehört ein gebürtiger Wassertrüdinger zur Auswahl von Michael Endres. Seine beste Zeit hatte er bei der SpVgg Ansbach und dem ESV Ansbach-Eyb. Heute treibt er immer noch Sport: Triathlon und Marathon stehen auf seinem Programm. Bernd Müller wiederum war lange Zeit Spielertrainer, unter anderem beim ESV Ansbach-Eyb. Der Sohn des Nürnberger Meisterspielers (1961) Heiner Müller war als Torjäger in den oberen Amateurligen gefürchtet.
Christian Sandner wechselte im C-Jugendalter vom TSV Bechhofen zur SpVgg Ansbach und schaffte bei den Grün-Weißen den Sprung in die Bayernauswahl. In diesem Team war er der schnellste Spieler und hatte das Glück, mit einem gewissen Thomas Müller von Bayern München zusammenzuspielen. In der B-Jugend spielte Sandner ein Jahr bei Schweinfurt 05 in der Bundesliga, ehe er wieder zur SpVgg Ansbach zurückkehrte. Außerdem spielte er in der U20 der Philippinen bei einem Osterturnier in Nagold mit.
Auflaufen für dieses Team sollen: Peter Lechler, Michael Wagner, Matthias Schöllhammer, Christoph Egner, Jochen Egner, Daniele Consentino, Andre Eckstein, Udo Folberth, Sebastian Arold und Tobias Deeg.
Die Fußballkarriere von Andre Eckstein verlief ein wenig unter dem Radar der Öffentlichkeit. Der Sohn von FCN-Legende und Ex-Nationalspieler Dieter Eckstein hatte es nicht einfach mit seinem berühmten Namen, verschaffte sich aber mit seinem Auftritten beim TSV Wassertrüdingen Respekt und Achtung.
Die „Trüdinger Allstars“ haben 2016 das Jubiläumsturnier zur 25. Auflage fast sensationell gewonnen. Nun hat Coach Daniel Staiber sich noch Verstärkung ins Trainerteam geholt. Erfahrung pur, denn mit Erwin Hadewicz hat er den TSV-Erfolgscoach (zweimal aufgestiegen von der damaligen B-Klasse in die Bezirksliga) an seiner Seite. Ex-Profi Hadewicz ist jahrelang als Scout für den VfB Stuttgart unterwegs gewesen und lässt es nun etwas ruhiger angehen. Das Trüdinger Team setzt sich aus ehemaligen Spielern der TSV-Bezirks- und Kreisligamannschaft zusammen. Mit dabei sind Ralf Kleemann (Tor), Christian Philipp, Oli Schuller, Dave Hammele, Tim Dorsch, Alexander Utz, Manuel Consentino, Johannes Schreitmüller, Alex Zimmerer und Simon Staiber.
Turnierbeginn in der Hesselberghalle ist am 25. Dezember um 17.30 Uhr. Im regulären Wettbewerb sind zehn Mannschaften vertreten. In der Vorrunde dauern die Spiele zehn Minuten, die Platzierungsspiele sind auf 13 Minuten angesetzt. Das Halbfinale (ab 23.45 Uhr) dauert ebenfalls 13 Minuten, bei Unentschieden geht es ins Neun-Meter-Schießen. Im Finale (ab 0.45 Uhr) werden 15 Minuten gespielt, bei Gleichstand gibt es fünf Minuten Verlängerung, anschließend Neun-Meter-Schießen.
In der Gruppe A spielen: TSV Nördlingen (Bayernliga), SC Aufkirchen (Landesliga), TSV Schopfloch (Kreisklasse), TSV Bechhofen (Kreisklasse), SG Gunzenhausen/Unterwurmbach (A-Klasse).
Die Gruppe B: TSV Rain am Lech (Bayernliga), SV Holzkirchen (Bezirksliga Schwaben), SG Dittenheim/Gnotzheim (Kreisliga), TSV Wassertrüdingen (Kreisklasse), SG Unterschwaningen/Geilsheim/Obermögersheim (A-Klasse).