Die 24 Stunden von Le Mans zählen zu den berühmten Motorsportrennen der Welt. Der mehr als 13 Kilometer lange Circuit des 24 Heures du Mans lockt auch abseits des Rennens Touristen in die Stadt im Nordwesten Frankreichs. Ab Ende Mai wartet ein weiteres Highlight: Das Motorsportmuseum an der Strecke wird neu eröffnet.
Das „M24 – Musée du Sport Automobile“ sei die komplett neu konzipierte Weiterentwicklung des „Musée des 24 Heures du Mans“, teilen die Betreiber mit. An dem Standort wird seit Sommer 2025 umgebaut. Momentan gibt es am südlichen Zugang der Rennstrecke deshalb eine provisorische Ausstellung für alle Motorsportfans, bis am 28. Mai das renovierte Museum fertig ist.
Das neue Haus will das Rennen erlebbar machen. Besucher sollen dem Ablauf von der technischen Kontrolle der Fahrzeuge bis zum Zieleinlauf folgen können – samt der Nachtphase in einem „immersiven Raum“. Es werden mehr als 100 Fahrzeuge ausgestellt, darunter zahlreiche Siegerwagen des Rennens. Es gibt Rennsportmaterialien zum Anfassen, vom Lenkrad bis zum Fahreranzug.
Tickets gibt es wahlweise nur für den Museumsbesuch oder auch kombiniert für Museum und Besichtigung der Rennstrecke.
Das Museum weist darauf hin, dass während der Rennwochenenden der Zugang schwieriger und Parkmöglichkeiten begrenzt sein können. Dieses Jahr steigt das 24-Stunden-Autorennen vom 13. bis 14. Juni.
Das Rennwochenende ist laut Website bereits ausverkauft. Für die Trainingsfahrten unter der Woche gibt es noch Karten für Zuschauer.
Wer Rennen sehen will: Neben dem Autorennen gibt es auch Auflagen für Motorräder (Mitte April) und Renntrucks (Ende September) - für beides sind laut Website noch Tickets verfügbar.
Neben dem Motorsport bietet Le Mans außerdem eine historische Altstadt mit einem gut erhaltenen Mittelalterviertel und einer Stadtmauer aus der Römerzeit. Ein Wahrzeichen ist die gotisch-romanische Cathédrale Saint-Julien du Mans. Le Mans liegt rund 200 Kilometer westlich von Paris.
© dpa-infocom, dpa:260324-930-858033/2