Tabellenführer Hertha BSC hat sich in der 2. Fußball-Bundesliga dank eines Last-Minute-Elfmeters von Kapitän Josip Brekalo den achten Sieg im neunten Spiel geholt. Die Berliner gewannen im heimischen Olympiastadion gegen Arminia Bielefeld 1:0 (0:0) und bleiben souverän auf Rang eins.
Nach dem ersten Remis in Kiel (0:0) am vergangenen Wochenende bleibt der Saisonstart des Hauptstadtclubs fast perfekt. Arminia kassierte erstmals seit drei Spielen wieder eine Niederlage. Nach einem Handspiel von Bielefelds Maximilian Großer sorgte Brekalo in der Nachspielzeit (90.+3 Minute) für den mühsamen, aber hochverdienten Sieg.
Die Rollen waren vor 49.181 Zuschauern in der ersten Halbzeit klar verteilt. Hertha kontrollierte das Spiel mit viel Ballbesitz und ließ defensiv kaum etwas zu. Die Bielefelder zogen sich meist in einen kompakten Block zurück und schlossen das Zentrum. Hertha mühte sich im Angriff etwas mehr. Am Ende mangelte es beim Team von Stefan Leitl aber wie schon in Kiel an der Chancenverwertung.
Nach einer verunglückten Bielefelder Kopfballrückgabe konnte Großer den zaghaften Versuch von Hertha-Stürmer Sebastian Grönning vor der Linie klären (16. Minute). Kurz vor der Pause scheiterte Oluwaseun Adewumi aus kurzer Distanz an Arminia-Torwart Jonas Kersken (42.).
Auch nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild kaum. Hertha-Kapitän Brekalo schoss aus spitzem Winkel ans Außennetz (54.). Ein Freistoß von Kevin Sessa landete an der Latte (66.). In der 75. Minute landete ein Versuch des Mittelfeldspielers knapp neben dem Tor. Der vermeintliche Siegtreffer des eingewechselten Luca Schuler in der 85. Minute zählte nicht, weil der Angreifer den Ball mit der Hand berührte. Am Strafstoß von Brekalo war der starke Kersken dran, konnte den Ball aber nicht neben das Tor lenken.
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