„Wir haben eine erfreuliche Entwicklung und eine verbesserte Sicherheitslage”, sagte der Ansbacher Polizei-Chef Dieter Hegwein, der gemeinsam mit dem stellvertretenden Kripo-Chef Hermann Struhler im Stadtrat die Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorstellte.
Im Ansbacher Stadtgebiet wurden im vergangenen Jahr 2503 Straftaten registriert, das ist ein Rückgang um 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Zehn-Jahres-Vergleich ist es der zweitniedrigste Wert nach dem Corona-Jahr 2021. Was die Ordnungshüter freut und potenzielle Straftäter vielleicht abschreckt: In Ansbach bleibt die Aufklärungsquote mit 72,8 Prozent sehr hoch. Der Spitzenwert von 2024 (Quote 75,9 Prozent) konnte zwar nicht erreicht werden, die Ansbacher Ermittler sind aber immer noch deutlich erfolgreicher als der bayerische Durchschnitt mit einer Aufklärungsquote von 68,1 Prozent.
Die Häufigkeitszahl – ein auf 100.000 Einwohner hochgerechneter Index, der die Kriminalitätsbelastung einer Kommune misst, ist in Ansbach im Vergleich zum Vorjahr (6381) erneut auf einen Wert von 6043 gesunken. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Ansbach im Vergleich der mittelfränkischen Städte die zweithöchste Kriminalitätsbelastung nach Nürnberg aufweist.
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